Das Kloster Ilsenburg liegt am Fuß des Harzes, daneben erstreckt sich der Schlosspark. Die Klosterkirche St. Peter und Paul wurde 1087 geweiht und gehört seit 1993 zur Straße der Romanik.
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Steckbrief
Ort
Schloßstraße 26, Ilsenburg (Sachsen-Anhalt)
Haltestelle
Bahnhof Ilsenburg
Nutzung
Kloster, Schloss und Park, Führungen nach Vereinbarung
Zugang
Park ganzjährig frei, Kloster zu festen Öffnungszeiten
Zustand
Erhalten
Geschichte
995 wird in Ilsenburg erstmals ein königlicher Jagdsitz Ottos III. erwähnt, die Elysenaburg. Die Klosterkirche der Benediktiner wurde im Juni 1087 den Heiligen Petrus und Paulus geweiht. Zur Kirche gehört ein Feldsteinturm.
Im Bauernkrieg 1525 erlitt das Kloster schwere Schäden. Refektorium, Brüder- und Kapitelsaal aus dem 12. Jahrhundert sind erhalten, ebenso die barocke Ausstattung der Kirche mit Hochaltar, Kanzel und Taufengel. Ab 1609 residierten hier die Grafen zu Stolberg-Wernigerode, im 19. Jahrhundert wurde die Westseite des Klosters zu einem Schloss umgebaut.
Der Schlosspark
Ab 1860 wurde der Schlosspark im Stil eines englischen Landschaftsparks angelegt, im Zentrum stehen mehr als 300 Bäume. 2004 wurde das alte Graben- und Teichsystem wiederentdeckt, dessen Verlauf eine Karte von 1909 zeigt.
Gut zu wissen
- Das Kloster ist von Mai bis Oktober dienstags bis sonntags von 10 bis 16.30 Uhr geöffnet, von November bis April mittwochs bis sonntags von 10 bis 15 Uhr.
- Der Schlosspark ist ganzjährig frei zugänglich.
- Mit der Bahn erreichst du den Bahnhof Ilsenburg aus Goslar, Halberstadt, Halle oder Magdeburg. Aus Wernigerode und Bad Harzburg fährt ein Bus der Harzer Verkehrsbetriebe.
Am Weg
Liegt an der Tour Von Wernigerode nach Ilsenburg am Harzrand.
