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Die Strecke von Wernigerode nach Ilsenburg ist 18,5 Kilometer lang und beginnt am Bahnhof Wernigerode. Sie führt zum Schloss und durch die Altstadt, danach durch Wald und über offene Flächen am Harzrand, vorbei an Himmelpforte und dem Kloster Drübeck bis zum Bahnhof Ilsenburg. Start und Ziel liegen an Bahnhöfen.
Gelaufen bin ich die Tour am 19. November 2021, einem Freitag.
Inhalt dieser Tour
Steckbrief
Strecke
18,5 km
Gehzeit
3:43 h
Art
Strecke
Start
Bahnhof Wernigerode
Ziel
Bahnhof Ilsenburg
ÖPNV
RE 4 und RE 21 zwischen Wernigerode und Ilsenburg
- Mit der Bahn erreichbar
Gelaufen am 19. November 2021
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), vereinfacht dargestellt.
Darum lohnt sich die Tour
- Das Schloss Wernigerode erhielt sein heutiges Aussehen bei einem historistischen Umbau zwischen 1862 und 1885.
- Bei Himmelpforte liegen im Wald die Teiche eines Augustiner-Eremitenklosters aus dem 13. Jahrhundert.
- Das Kloster Drübeck wird 960 erstmals in einer Urkunde erwähnt, die Klosterkirche in Ilsenburg wurde 1087 geweiht.
- Das Rathaus der Altstadt war ursprünglich ein Spielhaus und wurde ab 1494 spätgotisch umgebaut.
Anreise
Hin
Mit dem Zug zum Bahnhof Wernigerode
Zurück
Ab Bahnhof Ilsenburg mit RE 4 oder RE 21 zurück nach Wernigerode
Start und Ziel liegen jeweils am Bahnhof, die Tour lässt sich also ohne Auto machen. Verbindungen findest du in der Reiseauskunft der Bahn.
Alle Touren mit Bahnanreise, nach Linien sortiert: Mit der Bahn raus aus Berlin.
Die Route
Vom Bahnhof Wernigerode geht es zuerst hinauf zum Schloss und danach durch die Altstadt. Dann führt die Strecke nach Westen aus der Stadt hinaus, durch Wald und über offene Flächen bis nach Drübeck und Ilsenburg.
Schloss Wernigerode
Gut zwei Kilometer nach dem Start steht das Schloss Wernigerode. Auf dem Weg dorthin kommt die Strecke an der Kirche St. Johannis und an Fachwerkhäusern vorbei.

Sein heutiges Aussehen bekam das Schloss bei einem historistischen Umbau zwischen 1862 und 1885. Der Architekt Carl Frühling baute es für Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode um.

Eigener Beitrag
Schloss Wernigerode
- Lage Am Schloß 1, oberhalb der Altstadt
- Umbau 1862 bis 1885
- Nutzung Schlossmuseum
Vom Schloss aus reicht der Blick über die Dächer der Stadt. Danach geht es wieder hinunter in die Altstadt.
Altstadt Wernigerode
In der Altstadt weist ein Schild auf das Feuerwehrmuseum hin, und mehrere Fachwerkhäuser stehen in Zeilen nebeneinander.

Am Oberpfarrkirchhof steht die Kirche St. Sylvestri. Von dort ist es nicht weit bis zum Markt.


Am Markt prägen Fachwerkfassaden das Bild. Das Rathaus wurde als Spielhaus gebaut. Ab 1494 entstand auf dem massiven Unterbau ein Fachwerkgeschoss.
Am westlichen Rand der Altstadt steht der Westerntorturm, in der Nähe ein historistisches Gebäude mit Erker.


Danach verlässt der Weg die Stadt nach Westen und führt zu den Teichen bei Himmelpforte.
Himmelpforte und der Wald
Himmelpforte liegt bei Kilometer 7,7. Hier stand ein Augustiner-Eremitenkloster, das Mitte des 13. Jahrhunderts gegründet und 1525 geplündert wurde.

Von der Anlage ist kein Hauptbau erhalten, die Teiche im Wald gibt es noch. Nach dieser Wanderung untersuchte das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt das Gelände 2023 und 2024 bei Grabungen.


Von Kilometer 8 bis 11 folgt ein Waldabschnitt auf breiten Schotterwegen. Kiefernwald begleitet den Weg.


Im Wald liegen mehrere große Kahlflächen, auf denen kaum Bäume stehen. Der Weg führt direkt an ihnen vorbei.

Ein kleiner Waldteich liegt direkt am Weg. Danach geht es weiter Richtung Drübeck.

Kloster Drübeck
Bei Kilometer 13 steht das Kloster Drübeck. Es wird 960 in einer Urkunde Ottos I. erstmals erwähnt.
Am Weg steht der zweitürmige Westbau der Klosterkirche. Heute ist die Anlage das Evangelische Zentrum Kloster Drübeck.

Eigener Beitrag
Kloster Drübeck
- Lage Drübeck bei Ilsenburg
- Westbau um 1170
- Nutzung Kloster mit Kirche und Garten
Hinter Drübeck führt der Weg noch einmal durch Wald und über offene Flächen, bevor das Kloster Ilsenburg kommt.


Kloster Ilsenburg
Zuletzt kommt kurz nach Kilometer 16 das Kloster Ilsenburg. Die Klosterkirche St. Peter und Paul wurde 1087 geweiht.
Neben der Klosteranlage liegt der Schlosspark, der im 19. Jahrhundert nach englischem Vorbild angelegt wurde. Zwischen Kloster und Bahnhof führt die Strecke an mehreren Teichen vorbei.

Eigener Beitrag
Kloster Ilsenburg und Schlosspark
- Lage Ilsenburg am Harz
- Klosterkirche 1087
- Nutzung Kirche, Refektorium und Schlosspark

Das letzte Stück führt zwischen Teichen und Häusern von Ilsenburg zum Bahnhof, dem Ziel der Strecke. Von dort fahren die Regionalzüge zurück nach Wernigerode.
Gut zu wissen
- Den Track findest du bei Komoot.
- Bleib auf öffentlichen Wegen und betritt keine Gebäude oder Flächen.
- Besuchszeiten und Eintritt von Schloss Wernigerode und Kloster Drübeck stehen auf den Seiten der Betreiber.
Fazit
In Wernigerode stehen Schloss, Kirchen und Fachwerkhäuser dicht beieinander. Danach wird die Strecke weitläufiger und führt von Himmelpforte über Drübeck nach Ilsenburg zu drei Orten mit Klostergeschichte.
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