Splanemann-Siedlung: rote Häuser an der Splanemannstraße.
Die Splanemann-Siedlung in Berlin-Friedrichsfelde entstand von 1926 bis 1930. Der Flyer der Inforoute nennt sie den ersten Versuch industriellen Wohnungsbaus der 1920er Jahre. Die Betonplatten, meist 7,5 mal 3 Meter groß und bis zu sieben Tonnen schwer, wurden nach dem niederländischen Verfahren Bron direkt auf der Baustelle gegossen und von einem Portalkran gesetzt.
Wirtschaftlich war das Verfahren kein Erfolg, die Platten waren zu schwer und der Kran zu unbeweglich. Die Häuser sind niedrig, haben steile Giebel und sind teils grau, teils rot gestrichen. Die Siedlung steht seit 1981 unter Denkmalschutz, erhalten sind 118 Wohnungen in 27 Häusern. Mehr zu den Hintergründen steht im Bericht zur Inforoute „Platte & Co“.
Steckbrief
Entwurf
Martin Wagner, angepasst von Primke und Goettel
Ort
Splanemannstraße, Friedrichsfelde
Entstanden
1926 bis 1930
Nächste Haltestelle
U Tierpark (U5), ca. 400 m
