Die „Sorbische Marktszene“ ist ein Wandmosaik an der Stadtpromenade in der Cottbuser Innenstadt. Es hängt am Eingang der ehemaligen Gaststätte „Am Stadttor“. Das Mosaik ist als Baudenkmal ausgewiesen.
Das Motiv
Fünf Händler*innen in sorbischer Tracht bieten Fisch und Gemüse an. Das Mosaik gehört zu den Kunstwerken mit sorbischen Motiven, die der Stadtrundgang zur sorbisch-wendischen Kultur als Station zeigt.
Entstehung
Den Entwurf machte Dieter Dressler, die Mosaikwerkstatt von Heinrich Jungebloedt führte ihn aus. Entstanden ist das Mosaik um 1970. Die Gaststätte gehört zum Ensemble des Konsument-Warenhauses, das 1968 als erstes Gebäude des sozialistischen Stadtzentrums eröffnet wurde. Die Stadtpromenade wurde Ende der 1960er Jahre neu gestaltet. Gegenüber hängt das 22 Meter lange Betonrelief „Geschichte der Arbeiterbewegung“ von Rudolf Sitte.
Sorbisch-wendische Kunst in Cottbus
Viele sorbisch-wendische Kunstwerke im Cottbuser Stadtraum stammen aus den 1970er und 1980er Jahren. Ihr Erhalt ist nicht gesichert.
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Steckbrief
Ort
Stadtpromenade, Innenstadt, Cottbus
Künstler
Dieter Dressler, Mosaikwerkstatt Heinrich Jungebloedt
Entstanden
um 1970
Bahnanschluss
RE 2 bis Cottbus Hbf, von dort zu Fuß
Am Weg
Liegt an der Tour Rundweg durch Cottbus: Altstadt, Spree und Branitzer Park.
