Eine Figur in zerrissener, heller Kleidung schwebt mit ausgebreiteten Armen vor einer grauen Giebelwand, unter ihr windet sich Stacheldraht. Case Maclaim hat den „Sprung in die Freiheit“ an der Sternstraße in Lutherstadt Wittenberg gemalt, Ecke Wichernstraße.
Was auf der Wand zu sehen ist
Das Bild ist fast farblos gehalten. Die Figur wirkt, als würde sie gerade über etwas hinwegspringen, der Stacheldraht liegt am unteren Wandrand. Die Wand läuft grau nach oben aus und lässt viel Platz um die Figur.
Der Titel erinnert an das berühmte Foto des DDR-Grenzpolizisten Conrad Schumann, der 1961 in Berlin über den Stacheldraht in den Westen sprang. Ob der Künstler das im Sinn hatte, ist nicht belegt.
Der Künstler
Case Maclaim heißt Andreas von Chrzanowski. Er ist in Schmalkalden aufgewachsen, lebt in Frankfurt am Main und gehört zu den Gründern der Ma’Claim Crew. Seine Bilder sind fotorealistisch, oft geht es um Bewegung und um Hände. In Wittenberg hat er mehrere Wände gemalt.
Zur Entstehung
Das Bild gehört zu den Wandbildern, die rund um das KURA Festival des Wittenberger Vereins wbmotion entstanden sind. Case Maclaim war dort mehrfach zu Gast. In welchem Jahr er diese Wand gemalt hat, ist nicht belegt.
Steckbrief
Künstler*in
Case Maclaim (Andreas von Chrzanowski)
Titel
Sprung in die Freiheit
Ort
Sternstraße 72, Lutherstadt Wittenberg
Entstanden
nicht belegt
Nächste Haltestelle
Lutherstadt Wittenberg Hbf (RE 3 aus Berlin), ca. 790 m
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), vereinfacht dargestellt.
Mehr Streetart
Mehr von Case Maclaim in Wittenberg: die Hände an der Hans-Lufft-Straße und das Bild an der Collegienstraße. In der Sternstraße stehen außerdem der Schwan von Guido Zimmermann und Super-Heroe von Super A. Weitere Wandbilder in Wittenberg findest du unter Lutherstadt Wittenberg. Alle Wandbilder stehen in der Rubrik Streetart & Murals.
Hinweis: Wandbilder werden übermalt, verwittern oder verschwinden mit dem Haus. Ob ein Werk heute noch zu sehen ist, lässt sich nicht bei jedem Bild belegen. Wenn du hinfährst, kann es sein, dass die Wand inzwischen anders aussieht.
