An der Hans-Lufft-Straße in Lutherstadt Wittenberg füllen übereinandergelegte Hände eine ganze Hauswand. Gemalt hat sie Case Maclaim, fast einfarbig in warmen Brauntönen. Hände sind sein Markenzeichen, und hier kommt er mit nichts anderem aus.
Was auf der Wand zu sehen ist
Von links und rechts schieben sich Arme in karierten Ärmeln ins Bild, in der Mitte liegen die Hände Schicht auf Schicht übereinander. Sie sind riesig, plastisch und so genau gemalt, dass sie von Weitem wie ein Foto wirken. Bei Case Maclaim stehen Hände für Zusammenhalt und Kraft, und beides siehst du hier ohne ein einziges Gesicht.
Ein Titel ist für das Bild nicht belegt.
Der Künstler
Case Maclaim ist Andreas von Chrzanowski. Er kommt aus Thüringen, lebt in Frankfurt am Main und gehört zu den Gründungsmitgliedern der Ma’Claim Crew, die für fotorealistische Bilder aus der Sprühdose bekannt ist. In Berlin findest du von ihm The Future Is Female an der Schinkestraße und Overlapping an der Köpenicker Straße.
Zur Entstehung
Case Maclaim war mehrfach beim KURA Festival des Wittenberger Vereins wbmotion zu Gast, auch 2016 stand er im Programm. Ob diese Wand damals entstand, ist nicht belegt.
In der Nachbarschaft kannst du gleich weiterschauen: Ein paar Minuten zu Fuß entfernt stehen das Mädchen im Astronautenhelm von Herakut und die Lachse von Dulk.
Steckbrief
Künstler*in
Case Maclaim (Andreas von Chrzanowski)
Ort
Hans-Lufft-Straße 6, Lutherstadt Wittenberg
Entstanden
nicht belegt
Nächste Haltestelle
Lutherstadt Wittenberg Altstadt (Regionalbahn), ca. 1,2 km
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), vereinfacht dargestellt.
Mehr Streetart
Mehr von Case Maclaim in Wittenberg: der Sprung in die Freiheit und die Figur an der Collegienstraße. Weitere Wandbilder in Wittenberg findest du unter Lutherstadt Wittenberg. Alle Wandbilder stehen in der Rubrik Streetart & Murals.
Hinweis: Wandbilder werden übermalt, verwittern oder verschwinden mit dem Haus. Ob ein Werk heute noch zu sehen ist, lässt sich nicht bei jedem Bild belegen. Wenn du hinfährst, kann es sein, dass die Wand inzwischen anders aussieht.
