Als das Foto entstand, stand vor der Wand ein Baugerüst.
Ein junger Schimpanse mit Stahlhelm sitzt auf dem Giebel eines Altbaus, die Arme vor dem Körper verschränkt, und schaut müde und ernst in die Ferne. Daneben steht in Handschrift „Monkey see, monkey do.“ Das Duo Herakut hat das Bild im September 2013 in Alt-Stralau in Berlin-Friedrichshain gemalt.
Was auf der Wand zu sehen ist
Der Blick des Affen ist zugleich kindlich und alt, der Helm wirkt zu groß. „Monkey see, monkey do“ heißt so viel wie „Affe sieht, Affe macht nach“. Zusammen mit dem Helm wird daraus ein Kommentar zum Nachahmen und Mitlaufen. Links hat Herakut signiert: „Berlin 2013, The Giant Storybook Project“.
Die Wand steht auf einem abgesperrten Gelände an der alten Teppichfabrik und ist vom Weg aus zu sehen. Schau sie dir bitte nur von außen an.
Das Duo
Herakut sind Jasmin Siddiqui und Falk Lehmann. Sie verbinden fotorealistisch gemalte Figuren mit handgeschriebenen Sätzen. Der Affe war ihr erstes großes Wandbild in Berlin.
Zur Entstehung
Das Bild gehört zum „Giant Storybook Project“: Seit 2012 malten Herakut in vielen Ländern Wände, die zusammen eine Geschichte um die Geschwister Jay und Lily erzählen sollten. Lily sucht darin ihren Bruder, begleitet von ein paar Äffchen. Fotos aus dem Entstehungsjahr zeigt Street Art News.
Steckbrief
Künstler*in
Herakut (Jasmin Siddiqui und Falk Lehmann)
Titel
Monkey see, monkey do
Ort
Alt-Stralau 4, Friedrichshain
Entstanden
September 2013, Giant Storybook Project
Nächste Haltestelle
S Treptower Park (S8, S9, S41, S42, S85), ca. 300 m
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), vereinfacht dargestellt.
Mehr Streetart
Mehr von Herakut in Berlin: der Apfelbaum, My home might be no palace und This game called life. Alle Bilder stehen unter Herakut. Weitere Wandbilder in Friedrichshain findest du unter Friedrichshain. Alle Wandbilder stehen in der Rubrik Streetart & Murals.
Hinweis: Wandbilder werden übermalt, verwittern oder verschwinden mit dem Haus. Ob ein Werk heute noch zu sehen ist, lässt sich nicht bei jedem Bild belegen. Wenn du hinfährst, kann es sein, dass die Wand inzwischen anders aussieht.
