Vom Zug aus siehst du die Wand zwischen Jungfernheide und Beusselstraße.
Eine Frau in rotem Gewand mit weit gewölbten, wie gepanzert wirkenden Ärmeln umfasst ein Kind. Daneben läuft ein langer handgeschriebener Text über die Wand. Das Bild von Herakut steht an der Sickingenstraße in Berlin-Moabit, direkt an der Ringbahn.
Was auf der Wand zu sehen ist
Auf der Wand steht auf Englisch: „In this game called life there is a hidden resource of strength. You’ll find it once you start caring for someone.“ Darunter folgt kleiner die deutsche Fassung: In diesem Spiel namens Leben gibt es eine Kraftquelle, die du erst entdeckst, wenn du dich um andere kümmerst.
Die Ärmel der Frau sehen aus wie eine Rüstung und stehen für innere Stärke. Die braucht, wer jemanden beschützt. Das Bild gehört zu den Wandbildern, die du auch vom Zug aus siehst: Es liegt an der Ringbahn zwischen Jungfernheide und Beusselstraße.
Das Duo
Herakut sind Jasmin Siddiqui und Falk Lehmann. Fast alle ihre Wandbilder tragen eine Botschaft in Handschrift, oft in zwei Sprachen.
Zur Entstehung
Kuratiert wurde die Wand von Urban Nation und Yasha Young. Wann genau sie entstand, ist nicht belegt. Mehr zum Bild steht bei visitBerlin.
Steckbrief
Künstler*in
Herakut (Jasmin Siddiqui und Falk Lehmann)
Titel
This game called life
Ort
Sickingenstraße 2, Moabit
Entstanden
nicht belegt
Nächste Haltestelle
S Beusselstraße (S41, S42), ca. 210 m
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), vereinfacht dargestellt.
Mehr Streetart
Ebenfalls in Moabit: der Junge mit Elefant, den Herakut mit Wes21 und Onur gemalt haben. Alle Bilder des Duos stehen unter Herakut. Weitere Wandbilder in Moabit findest du unter Moabit. Alle Wandbilder stehen in der Rubrik Streetart & Murals.
Hinweis: Wandbilder werden übermalt, verwittern oder verschwinden mit dem Haus. Ob ein Werk heute noch zu sehen ist, lässt sich nicht bei jedem Bild belegen. Wenn du hinfährst, kann es sein, dass die Wand inzwischen anders aussieht.
