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Berliner Ortsteile / Tempelhof-Schöneberg / Mariendorf

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Marien­dorf

Ortsteil im Bezirk Tempelhof-Schöneberg · Ortsteil 44 von 97

Mariendorf liegt im Süden von Tempelhof-Schöneberg und hat einen alten Dorfkern, ein Gaswerk, eine Trabrennbahn und einen großen Volkspark. Am 22. Januar 2022 bin ich eine Tour von 14,5 Kilometern durch den Ortsteil gelaufen, vom Teltowkanal im Norden bis zur Adlermühle im Süden und durch den Volkspark zurück.

Länge der Tour14,5 km
Gehzeit2:59 h
Gelaufen am22. Januar 2022
Einwohner*innen54.250
Fläche9,38 km²

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Kurz gesagt

  • 14,5 Kilometer, knapp drei Stunden. Start und Ziel ist das Ullsteinhaus, das noch zu Tempelhof gehört.
  • Der Dorfkern Alt-Mariendorf hat eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert und ein Museum in der alten Schule.
  • Gaswerk, Trabrennbahn und Volkspark sind große Anlagen mit eigener Geschichte. Dazu kommt die Adlermühle, eine Windmühle aus Kreuzberg.
  • Die Monopol-Siedlung liegt gut hundert Meter abseits der Tour.

Geschichte

Mariendorf entstand im 13. Jahrhundert als Angerdorf. Gegründet haben es die Tempelritter. Nach der Auflösung des Ordens 1312 übernahm der Johanniterorden das Dorf. Schriftlich taucht der Ort erst im 14. Jahrhundert auf. Um 1800 lebten hier etwa 162 Menschen, um 1900 waren es etwa 5.764.

Die Dorfkirche entstand im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts. Seit 1435 hatte die Stadt Berlin die Patronatsrechte über die Kirche, woran bis heute der Bär auf der Wetterfahne erinnert. 1873 wurde der Kirchhof kleiner, weil die Berliner Chaussee gebaut wurde, der heutige Mariendorfer Damm.

Um 1900 kam die Industrie. 1900 bis 1901 begann der Bau des Gaswerks, 1903 bis 1904 entstanden am Mariendorfer Damm Kapelle, Tor und Einfriedung des Kirchhofs der Christusgemeinde aus Berlin-Friedrichstadt. Als am 9. April 1913 die Trabrennbahn eröffnet wurde, war das Gebiet südlich des Mariendorfer Damms noch weitgehend unbebaut.

Am 1. Oktober 1920 wurde Mariendorf mit Tempelhof, Marienfelde und Lichtenrade nach Groß-Berlin eingemeindet. Bis 1923 entstand die Monopol-Siedlung, ab 1923 wurde der Volkspark angelegt. Seit der Bezirksfusion 2001 gehört Mariendorf zum Bezirk Tempelhof-Schöneberg.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bekam die Dorfkirche 1953 bis 1956 ihren heutigen schlichten Innenraum. Das Gaswerk lief rund hundert Jahre, bis die Berliner Gasversorgung von Stadtgas auf Erdgas umgestellt wurde.

Was Mariendorf ausmacht

Im Norden und rund um Alt-Mariendorf stehen geschlossene Wohnquartiere mit Gründerzeitbauten und Mehrfamilienhäusern aus den 1930er, 1950er und 1960er Jahren. Im Süden überwiegt offene Einzelhausbebauung. Gewerbe und Industrie liegen am Marienpark und am Teltowkanal. Am Mariendorfer Damm stehen Bauten mit zwei bis vier Geschossen, an ihm liegt auch der U-Bahnhof Alt-Mariendorf.

Vieles, was die Tour berührt, ist großflächig: das Gaswerk zwischen Kanal und Ringstraße, die Trabrennbahn am Hirzerweg, der Volkspark mit 13 Hektar. Dazu kommt der Dorfkern mit Kirche, altem Bauernhaus und Museum.

Sport hat in Mariendorf viel Platz. Die Trabrennbahn macht Mariendorf überregional bekannt, im Volkspark liegen Sportplätze und ein Stadion, und die Adlermühle dient seit 1968 dem Schwimmverein Friesen 1895 als Vereinsheim.

Orte, die sich lohnen

Martin-Luther-Gedächtniskirche

Die Tour beginnt am Ullsteinhaus am Mariendorfer Damm. Das Druckhaus mit dem 77 Meter hohen Turm baute Eugen Schmohl 1925 bis 1927 für den Ullstein Verlag, es gehört noch zu Tempelhof. Mariendorf beginnt am Teltowkanal, der die Grenze zu Tempelhof bildet.

Nach knapp eineinhalb Kilometern kommst du an der Martin-Luther-Gedächtniskirche vorbei, Ecke Rathausstraße und Kaiserstraße. Curt Steinberg entwarf sie, 1931 wurde sie genehmigt, 1933 begann der Bau, 1935 wurde sie eingeweiht. Der Turm ist blockhaft und fast ohne Fenster, alle Wände sind mit gelbbraunen Keramikplatten verkleidet.

Bekannt ist die Kirche für ihre Ausstattung. Auf den Ornamentplatten des Triumphbogens im Innenraum sind neben christlichen Symbolen Soldaten mit Stahlhelm zu sehen. An der Kanzel sind neben der Christusfigur ein Soldat und ein SA-Mann dargestellt. In der Vorhalle begrüßt ein Porträtrelief von Reichspräsident Hindenburg die Besucher, ein geschmiedeter Leuchter trägt ein Eisernes Kreuz mit goldenen Eichenblättern. Die Hakenkreuze wurden nach dem Krieg entfernt, die übrigen NS-Symbole blieben. Der Kunsthistoriker Martin Bayer hält die Bezeichnung „Nazi-Kirche“ für irreführend, denn der Bau wurde schon 1931 genehmigt. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Ehemaliges Gaswerk

Von der Kirche geht es nach Westen und dann nach Süden zum ehemaligen Gaswerk. Es liegt zwischen Teltowkanal, Lankwitzer Straße und Ringstraße. Die erste Bauphase war 1900 bis 1901, danach wurde das Werk in den folgenden Jahren ausgebaut und nach dem Zweiten Weltkrieg stark erweitert. Heute steht hier ein Denkmalensemble.

Erhalten sind unter anderem zwei Rundgasbehälter, zwei große Hallen, in denen das Gas von Schwefelwasserstoff gereinigt wurde, darunter die Reinigungshalle 1 von 1901, und ein Bade- und Speisehaus für die Belegschaft. Es ist ein zweigeschossiger Backsteinbau, dessen Duschen, Umkleiden und Kantine innen noch weitgehend so aussehen wie zur Zeit des Betriebs. Dazu kommen zwei Wassertürme. Der eine Wasserturm stammt von 1968 und 1969 und ist der einzige erhaltene Bau aus der Nachkriegszeit. Ich bin an den Wassertürmen und an dem Hof zwischen den Backsteinbauten vorbeigekommen.

Das Stahlgerüst des großen Gasbehälters wurde grundsaniert. Auf frei gewordenen Flächen entstanden zwei Logistikzentren und eine große Solaranlage, die die Gasag weiter betreibt. Große Teile des Areals waren noch unbebaut.

Neuer Wasserturm mit pilzförmigem Behälter hinter Backsteinbauten im ehemaligen Gaswerk Mariendorf

Eigener Beitrag

Gaswerk Mariendorf

  • Architekt*in Schulz & Schlichting, ab 1903 Paul Karchow
  • Gebaut 1900 bis 1901, ausgebaut bis 1912 und nach 1952
  • Zustand erhalten, Gaswerk seit 1996 stillgelegt, heute Marienpark
  • Zugang Privater Campus, von außen zu sehen
  • Nächste Haltestelle Greinerstraße (Bus 181, ca. 220 m)
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Dorfkirche und Dorfaue

Von hier geht es zurück in den Dorfkern. Die Dorfkirche in Alt-Mariendorf 37 ist eine rechteckige Saalkirche mit eingezogenem Chor und Apsis. Saal und Westturm wurden etwas später an den älteren Chor angefügt. Der Fachwerkaufsatz des Turms stammt von 1737, die Bleiverglasung der Apsisfenster schuf Hermann Kirchberger. Die Holzbalkendecke im Saal stammt von 1436, eine der Glocken von 1480. Seit 1970 hängt dort außerdem ein Glockenspiel, das stündlich Choräle und geistliche Volkslieder spielt.

Der Umbau von 1953 bis 1956 hat den Innenraum stark verändert. Taufstein, Kanzel und Orgel gingen dabei verloren, die Glasfenster von 1589 waren schon 1945 zerstört worden. Heute ist der Raum schlicht.

An der Dorfaue steht das alte Schulgebäude, in dem das Tempelhof Museum in Alt-Mariendorf 43 sitzt. Es erforscht die Geschichte der Ortsteile Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade. Die Dauerausstellung „Zwischen Feldern und Fabriken“ hat vier Bereiche, einer davon heißt „Über die Dörfer“, ein anderer behandelt die Zeit des Nationalsozialismus. Ein paar Schritte weiter steht das Bauernhaus Alt-Mariendorf 41 aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, dessen spätklassizistische Ausstattung vom Wohlstand der damaligen Bauern erzählt.

Kirchhof der Christusgemeinde

Vom Dorf aus führt der Mariendorfer Damm nach Süden. Auf der anderen Straßenseite der Trabrennbahn liegt der Kirchhof der Christusgemeinde, den die Gemeinde aus Berlin-Friedrichstadt anlegte, als das Land ringsum noch Acker war. Kapelle, Tor und Einfriedung entstanden 1903 bis 1904. Das Tor am Mariendorfer Damm hat drei Durchgänge, die von Backsteinpfeilern eingefasst sind. Die Kapelle orientiert sich an der norddeutschen Backsteingotik, über dem Eingang sitzt ein Mosaik mit einem goldenen Christusmedaillon. Auf dem Friedhof steht außerdem ein neoklassizistisches Mausoleum von 1912.

Trabrennbahn Mariendorf

Die Trabrennbahn entstand 1912 bis 1913 nach Plänen von August Endell. Er plante die ganze Anlage mit Tribünen, Totalisatorhäuschen, Restaurants, Stallungen und einer etwa 1,2 Kilometer langen ovalen Bahn. Von seinen Bauten an der Westseite ist nur die Tribüne erhalten, mit gelbem Backsteinunterbau, einem offenen Stahlgitter-Dach und einer Rückwand mit geometrischem Glasursteinmuster. Die Rückseite prägt eine monumentale Säulenstellung ohne klassische Kapitelle. Mehrere Gebäude wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört, der Zielrichterturm wurde 1977 abgerissen. Die Stallungen südlich der Bahn sind ländlich wirkende Fachwerkbauten, dazu kommen die Robinson-Tribüne von 1935 bis 1936, das Teehaus von Werner Weber von 1960 bis 1961 und das Festzentrum von 1972 bis 1974.

Die Anfänge waren holprig. Schon Ende 1913 war der Rennverein pleite. Der Verleger Bruno Cassirer, der selbst einen Rennstall besaß, rettete die Bahn mit seinem Vermögen und half, den Trabrennverein Mariendorf zu gründen.

1998 und 2001 verkaufte der Verein Flächen südlich und nördlich der Bahn, dort entstanden eine Altenwohnanlage an der Kruckenbergstraße und ein Einkaufszentrum am Titlisweg. Ich bin am Eingang am Mariendorfer Damm vorbeigekommen und später, auf dem Weg zurück nach Norden, an der Ostseite der Bahn entlanggelaufen. Seitdem hat der Betreiber saniert: Im Mai 2026 meldet er, dass im Jahr davor das rund 1.100 Quadratmeter große Dach der Haupttribüne erneuert wurde, ebenso das Dach des Teehauses unter Beachtung des Denkmalschutzes.

Sandbahn und Rasen der Trabrennbahn Mariendorf mit Flutlichtmasten und Tribünenbauten

Eigener Beitrag

Trabrennbahn Mariendorf

  • Architekt*in August Endell
  • Gebaut 1912 bis 1913, eröffnet am 9. April 1913
  • Zustand erhalten, nur die Tribüne von Endell, in Betrieb
  • Nächste Haltestelle Pilatusweg (Bus 179, M76, ca. 400 m)
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Adlermühle

Südlich der Rennbahn liegt die Adlermühle, der südlichste Punkt der Tour. Sie ist eine Holländermühle und eine der wenigen erhaltenen Mühlen Berlins. Ihr Holzaufbau drehte sich seit 1759 in Kreuzberg, nahe der damaligen Stadtmauer und dem Landwehrkanal. Sie zerkleinerte dort Baumrinde zu Loh, einem Gerbmittel. Als die Häuser den Wind abschirmten, wurde sie 1888 in die damals unbebaute Mariendorfer Feldmark versetzt. Hier wurde der massive achtseitige Unterbau neu gemauert und der Holzaufbau daraufgesetzt.

In Mariendorf mahlte die Mühle Korn, bis 1931 mit Windkraft, danach bis 1959 elektrisch. Nach dem Krieg gingen die Flügel verloren, 1968 übernahm der Schwimmverein Friesen 1895 die Mühle als Vereinshaus und ließ sie sanieren. 1982 bekam sie neue Flügel, 1995 und 1997 brachen erneut Flügel, die Ruten wurden durch solche aus Stahlblech ersetzt.

Volkspark Mariendorf

Von der Mühle geht es an der Rennbahn vorbei wieder nach Norden und dann in den Volkspark. Er ist ein Gartendenkmal und entstand von 1923 bis 1935 im Auftrag des Bezirksamts Tempelhof, als Sport- und Erholungspark im Rahmen von Notstandsprogrammen. Rudolf Fischer, der Bezirksgartendirektor, plante zuerst Sport- und Spielanlagen mit Sport- und Festwiese, Tennen- und Hockeyplatz und einem Kinderspielplatz. 1928 kamen zwei Sporthäuser mit Umkleideräumen dazu, das Stadion wurde erst 1935 fertig.

Für die Gestaltung rund um den Blümelteich gab es Forderungen nach einem Naturpark, das führte zu Umplanungen. Der Gartenarchitekt Erwin Barth legte 1928 einen Teilplan und 1929 einen Gesamtplan vor, Fischer übernahm daraus für seinen Plan von 1931 vor allem die stärker axiale Ausbildung der Querachse. Der Park hat ein Achsenkreuz, Wasserflächen, Sondergärten, Sportanlagen und Terrassen am Rand mit weiten Blicken über die Anlage. Eingeweiht wurde er Ende Juni 1931, 1933 und 1934 folgten der Stauden- und der Rosengarten, 1935 kam das Schmiedegrundstück dazu. Der Vierkinder-Brunnen von Waldemar Berger entstand 1926 bis 1928 und steht seit 1983 am heutigen Platz. Das Planschbecken wurde 1952 aus hygienischen Gründen geschlossen, Sanierungen in den 1950er und 1960er Jahren veränderten die Uferlinie. An einem der Teiche lag im Januar 2022 Eis.

Monopol-Siedlung

Auf dem Rückweg zum Start liegt gut hundert Meter abseits der Tour die Monopol-Siedlung, zwischen Eisenacher Straße und Ullsteinstraße. Die Reichsmonopolverwaltung für Branntwein, die in Tempelhof saß, ließ sie 1922 bis 1923 für ihre Beamten und Angestellten bauen. Der Entwurf von Wolfgang Binder folgt der Gartenstadtidee. Die Monopolstraße weitet sich zu einem kleinen Platz, der an einen Dorfanger erinnert.

Zweigeschossige Doppelhäuser sind durch niedrige Zwischenbauten verbunden und abwechselnd gedreht, mal weist der Giebel zur Straße, mal die Längsseite. So sollte es nicht eintönig werden. Es gibt vier Haustypen, die ockergelb verputzten Bauten haben hohe, geknickte Satteldächer und farbig bemalte Fensterläden. Zu jedem Haus gehören ein Ziergarten zur Straße und ein Nutzgarten hinter dem Haus. Die Gassen sind schmal, gepflastert und haben keine Gehwege, weil sie nur für Fußgänger gedacht waren.

Meine Tour

Meine Tour ist 14,5 Kilometer lang, ich war knapp drei Stunden unterwegs. Sie beginnt am Ullsteinhaus und führt am Teltowkanal vorbei zur Martin-Luther-Gedächtniskirche. Von dort geht es nach Westen und Süden zum Gaswerk, dann zur Dorfkirche in Alt-Mariendorf und am Mariendorfer Damm entlang zur Trabrennbahn. Weiter südlich folgt die Adlermühle, dann der Rückweg an der Ostseite der Rennbahn und durch den Volkspark. Die letzten Kilometer führen nach Norden zurück zum Start.

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Am Wegesrand

Der Gasometer kam aus Wien. Der Gasbehälter im Gaswerk wurde 1892 in Wien gebaut und neun Jahre später nach Mariendorf gebracht. Heute steht dort nur noch das Stahlgerüst.

Siebenundsiebzig Windmühlen. Um 1850 gab es außerhalb der Berliner Akzisemauer noch 77 Windmühlen, heute sind fast alle verschwunden. Die Adlermühle gehört zu den wenigen, die erhalten sind.

Ein Teich für Modellschiffe. 1938 wurde der Blümelteich im Volkspark zum ersten Modellsegelteich Berlins umgestaltet. Das Bezirksamt führt ihn ebenfalls als ersten Modellsegelteich der Stadt.

Die Figuren im Volkspark sind Kopien. Im Volkspark stehen Kinderfiguren mit Tieren, zum Beispiel der „Knabe mit dem Ziegenbock“. Seit 2001 ersetzen Betonguss-Kopien die 1970 zerstörten Originale von Friedrich Zuchantke. Der Staudengarten wurde 1995 restauriert.

Rennen schon 1946. Die Trabrennbahn war nach dem Krieg von Bomben beschädigt. Am 3. Juli 1946 liefen dort trotzdem wieder Trabrennen, und die Zuschauer kamen in großer Zahl.

Gut zu wissen

Mit der Bahn: Die U6 endet in Alt-Mariendorf, davor halten die Züge an den Stationen Ullsteinstraße und Westphalweg. Der U-Bahnhof Alt-Mariendorf liegt nahe der Dorfkirche.

Tempelhof Museum: Das Museum im alten Schulgebäude an der Dorfaue hat eine Dauerausstellung über die Dörfer des Bezirksteils. Schau vorher auf der Seite des Bezirksamts nach, wann es geöffnet ist.

Passt dazu: Der Britz-Buckower-Weg beginnt am U-Bahnhof Alt-Tempelhof und führt nach Süden bis zur Stadtgrenze bei Buckow, das Ullsteinhaus liegt nicht weit vom Weg. Er gehört zu den Grünen Hauptwegen Berlins. Die Nachbarn im Bezirk, die ich ebenfalls gelaufen bin, sind Marienfelde und Lichtenrade. Alle Ortsteile findest du auf der Seite des Bezirks Tempelhof-Schöneberg.

Von Mariendorf aus weiter

6 Ortsteile grenzen an, mit Richtung und Entfernung von Mitte zu Mitte.

Britz3,2 km im Osten · Beitrag folgt
Buckow3,5 km im Südosten · Beitrag folgt
Lichtenrade5,0 km im SüdenMarienfelde3,4 km im Südwesten
Lankwitz3,0 km im Westen · Beitrag folgt
Tempelhof3,1 km im Norden

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