Mitten in Prenzlauer Berg, von Wohnhäusern eingefasst, liegt ein Friedhof, der von der Straße aus fast versteckt wirkt: rund fünf Hektar mit alten Bäumen, überwachsenen Grabfeldern und Wandgräbern entlang der Mauer (Berlin.de). Der Jüdische Friedhof Schönhauser Allee wurde 1827 eröffnet, als zweiter Begräbnisplatz der Jüdischen Gemeinde nach dem Friedhof an der Großen Hamburger Straße (Jüdische Gemeinde). Hier liegen der Komponist Giacomo Meyerbeer und der Maler Max Liebermann, dazu Verleger, Bankiers, ein Rabbiner und Politiker. Ich war am 10. Juni 2021 auf meiner Tour von Pankow nach Mitte knapp 20 Minuten hier und bin im Uhrzeigersinn über das Gelände gegangen. In Tour 3 ist der Besuch kurz beschrieben.
Eröffnet
1827
Fläche
rund 5 Hektar
Gräber
rund 23.000
Offiziell geschlossen
1880
Zwischen Häusern und Mauern
Die Jüdische Gemeinde eröffnete den Friedhof 1827, nachdem der Friedhof an der Großen Hamburger Straße geschlossen worden war (Jüdische Gemeinde). Nach Angaben des Bezirks Pankow ist er die älteste sichtbar erhaltene jüdische Begräbnisstätte Berlins (Wegeleitsystem Pankow). Die Denkmaldatenbank führt ihn als Gartendenkmal und nennt als Entwerfer Friedrich Wilhelm Langerhans (Denkmaldatenbank).
Das Gelände liegt im Dreieck zwischen Schönhauser Allee, Kollwitzstraße und Knaackstraße (Jüdische Gemeinde). Rundherum stehen Wohnhäuser.
1880 wurde der Friedhof offiziell geschlossen, weil die Gemeinde in Weißensee einen neuen, deutlich größeren angelegt hatte (Jüdische Gemeinde). Mehr dazu im Porträt des Jüdischen Friedhofs Weißensee. In bestehenden Familiengräbern wurde danach weiter beigesetzt. Wie lange, wird unterschiedlich angegeben: Berlin.de nennt einzelne Beisetzungen bis 1940, die Jüdische Gemeinde bis 1942 und auch nach 1945, das Wegeleitsystem des Bezirks Pankow bis 1943. Für das letzte Erbbegräbnis nennt die Stiftung Historische Kirchhöfe 1974, die taz 1976 (Berlin.de, Jüdische Gemeinde, Pankow, Stiftung Historische Kirchhöfe, taz).
Auch die Zahl der Gräber schwankt: Die Jüdische Gemeinde nennt 22.500 Einzelgräber und 750 Familiengrüfte, an anderer Stelle nahezu 25.000 Gräber. Berlin.de spricht von etwa 22.800 Bestatteten, die taz von 22.469 Gräbern (Jüdische Gemeinde, Berlin.de, taz).
Am Eingang
Als ich am 10. Juni 2021 hier war, stand am Eingang eine grüne Glasstele, davor ein Davidstern aus Metallstäben.

Links vom Haupteingang standen früher die Trauerhalle und Zweckbauten für den Friedhofsbetrieb (Jüdische Gemeinde). Im Zweiten Weltkrieg wurden sie zerstört, die Reste 1956 gesprengt (Pankow). An ihrer Stelle entstand am 3. September 1961 eine Gedenkmauer aus Sandsteinquadern nach einem Entwurf von Ferdinand Friedrich. Die Inschrift: „Hier stehst du schweigend, doch wenn du dich wendest, schweige nicht“ (Gedenktafeln in Berlin, Jüdische Gemeinde).
Die Mauer musste dem Lapidarium weichen. Angeregt haben es 1999 Andreas Nachama und das Landesdenkmalamt, entworfen haben es Ruth Golan und Kay Zareh, finanziert wurde es von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Eingeweiht wurde es am 10. Juni 2005 (Gedenktafeln in Berlin). Es zeigt 60 Grabsteine, die sich nur schwer einer bestimmten Grabstätte zuordnen ließen (Stiftung Historische Kirchhöfe). Die taz stand bei ihrem Besuch, über den sie im Juli 2020 berichtete, an einem Brückentag vor dem verschlossenen Lapidarium (taz).
Die Gedenkmauer wurde fotografisch auf Glastafeln übertragen. Laut Gedenktafeln in Berlin wurden die Tafeln wegen eines Neubaus abgebaut und sollen später wieder aufgestellt werden, ein Datum steht nicht dabei. Ob die Stele auf meinem Foto zu diesen Tafeln gehört, kann ich nicht sicher sagen.
Eine Metalltafel der 1970er Jahre behauptete, der Friedhof sei von den Faschisten zerstört worden. Das stimmt so nicht: Er wurde nicht gezielt zerstört, aber im Krieg beschädigt. Wo die Tafel geblieben ist, ist ungeklärt (Gedenktafeln in Berlin).
Felder, Wege und Wandgräber
Der Friedhof ist in Felder eingeteilt, die mit Buchstaben benannt sind, zum Beispiel A, E, K oder W1. Vor Ort sind die Bezeichnungen laut Berliner Mathematischer Gesellschaft nicht zu erkennen, eine Informationstafel nahe dem Lapidarium hilft bei der Orientierung (Berliner Mathematische Gesellschaft). Einen Friedhofsplan bietet die Stiftung Historische Kirchhöfe als PDF an.
Entlang der Einfriedung stehen rund 250 Familien-Wandgräber (Deutsche Stiftung Denkmalschutz). Eines davon gehört zu Joachim und Rahel Liebermann: ein gusseisernes Wandgrab nach Entwürfen von Gustav Stier aus den Jahren 1853/54. Wegen starker Verwitterung und Einsturzgefahr wurde es 1995 abgebaut, 1999 wieder aufgebaut und am 11. Oktober 1999 neu geweiht (Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Tagesspiegel).


Max Liebermann liegt laut der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unmittelbar gegenüber. Ob Joachim und Rahel mit dem Maler verwandt waren, geht aus den Angaben nicht hervor.
Giacomo Meyerbeer
Giacomo Meyerbeer starb am 2. Mai 1864 in Paris. Nach seinem letzten Willen wurde er nach Berlin überführt (Jüdische Gemeinde) und am 9. Mai 1864 hier beigesetzt (Giacomo-Meyerbeer-Gesellschaft).
Sein Grab liegt in der 1850 angelegten Grabstätte der Familie Beer, in Feld W1, einem schmalen Streifen an der Nordmauer (Jüdische Gemeinde, Berliner Mathematische Gesellschaft, Stiftung Historische Kirchhöfe). Das dreiflügelige, klassizistische Grabmal wurde vermutlich 1850 nach einem Entwurf von Friedrich August Stüler errichtet, 1990/91 saniert und bekam 2014 das rekonstruierte gusseiserne Gitter zurück (Stiftung Historische Kirchhöfe). Es ist ein Ehrengrab des Landes Berlin (Senat, taz).
Max Liebermann
Max Liebermann starb am 8. Februar 1935 mit 87 Jahren in seinem Haus am Pariser Platz. Die Beisetzung war am Montag, dem 11. Februar 1935, ab 13 Uhr. Die Familie wünschte eine Beisetzung in der Stille (Liebermann-Villa).
Wie viele Menschen kamen, ist nicht sicher: Die C.V.-Zeitung nannte etwa hundert, in die Kondolenzlisten trugen sich nach Angaben der Jüdischen Gemeinde 38 ein, der Fotograf Abraham Pisarek erinnerte sich später an vielleicht sieben Personen aus dem engsten Kreis (Liebermann-Villa, Jüdische Gemeinde). Staatliche Vertreter kamen nicht (Jüdische Gemeinde). Von den Künstler*innen, die er gefördert hatte, erschienen nach Karl Scheffler nur vier: Käthe Kollwitz, Hans Purrmann, Konrad von Kardorff und Klein-Diepold (Liebermann-Villa).
Sein Grab liegt im Feld E, an der südöstlichen Ecke des Feldes (Berliner Mathematische Gesellschaft). Das Familiengrabmal im Stil einer romanisierenden Neorenaissance entwarf Hans Grisebach. Zuerst lagen dort Liebermanns Eltern Louis und Philippine, 1926 kam die Urne seines Bruders Georg dazu. Das verlorene Grabgitter wurde 2004 rekonstruiert (Stiftung Historische Kirchhöfe). Auch dieses Grab ist ein Ehrengrab des Landes Berlin.
Martha Liebermann nahm am 5. März 1943 vor ihrer drohenden Deportation nach Theresienstadt eine Überdosis Schlafmittel und starb wenige Tage später, am 10. März 1943, im Jüdischen Krankenhaus (Liebermann-Villa, Jüdische Allgemeine). Beigesetzt wurde sie zunächst in Weißensee und später neben ihrem Mann umgebettet. Das Jahr wird unterschiedlich angegeben: 1954 (Stiftung Historische Kirchhöfe, Jüdische Allgemeine) oder 1960 (Jüdische Gemeinde).
Weitere Gräber
Das Land Berlin führt für diesen Friedhof sechs Ehrengräber (Stand Februar 2026): Abraham Geiger, Wilhelm Herz, Max Liebermann, Giacomo Meyerbeer, Albert Mosse und James Simon (Senat). Die taz zählte 2020 nur vier (taz).
- Abraham Geiger (1810 bis 1874) war Rabbiner und Theologe. Sein Grabstein ist ein gesockelter Obelisk aus poliertem Granit, Feld B (Stiftung Historische Kirchhöfe).
- Wilhelm Herz (1823 bis 1914) war der erste Präsident der Berliner Handelskammer (Deutsche Biographie). Sein Name steht auf dem Wandgrab im Bild oben.
- Albert Mosse (1846 bis 1925) war Jurist, Politiker und Stadtältester, sein Grab liegt in Feld K. Sein Ehrengrab wies im Juli 2020 laut taz Spuren von Vandalismus auf (taz). Der Verleger Rudolf Mosse liegt dagegen in Weißensee.
- James Simon (1851 bis 1932) war Unternehmer und Kunstmäzen. Er schenkte den Berliner Museen unter anderem die Büste der Nofretete und gehörte zu den Gründern der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Sein Grab ist ein Erbbegräbnis in Feld L3 (Deutsche Biographie, Jüdische Allgemeine).
Keine Ehrengräber, aber ebenfalls hier bestattet sind:
- Leopold Ullstein (1826 bis 1899), Verlagsgründer, in Feld E, geschmückt mit drei Obelisken aus rötlichem poliertem Granit (Berlin.de, Stiftung Historische Kirchhöfe).
- Gerson von Bleichröder (1822 bis 1893), Bankier der Hohenzollern und Bismarcks, in Feld L4 (Pankow, Stiftung Historische Kirchhöfe).
- David Friedländer (1750 bis 1834), Kaufmann und erster jüdischer Stadtrat Berlins, in Feld W1 (Jüdische Gemeinde, Stiftung Historische Kirchhöfe).
- Bernhard (Benda) Wolff (1811 bis 1879), der 1849 die erste deutsche Nachrichtenagentur gründete, in Feld A, Reihe 1 (Jüdische Gemeinde, Stiftung Historische Kirchhöfe).
- Ludwig Loewe (1837 bis 1886), Unternehmer. Sein Erbbegräbnis hat eine Scheinpyramide mit einem Porträtrelief seiner Frau Sophie, die mit 28 Jahren starb. Die Stiftung Historische Kirchhöfe nennt das Bildnis einen klaren Verstoß gegen die jüdische Tradition (taz, Stiftung Historische Kirchhöfe).
Das gemeinsame Grab der Reichstagsabgeordneten Ludwig Bamberger (1823 bis 1899) und Eduard Lasker (1829 bis 1884) liegt ebenfalls in Feld A, Reihe 1. Lasker wurde 1901 neben dem Freund beigesetzt. In der NS-Zeit wurden die Namen auf dem Grabmal gelöscht, 2001 wurden sie mit Unterstützung der Deutschen Bank wieder angebracht. Die Inschrift von 1901 lautet: „Hier ruhen im Tode vereint die im Leben gemeinsames Streben für Deutschlands Einheit und Freiheit verband“ (Gedenktafeln in Berlin). In der Ehrengrabliste des Senats steht dieses Grab nicht, obwohl es in anderen Quellen, etwa bei Gedenktafeln in Berlin, als Ehrengrab bezeichnet wird.
Ein Wandgrab aus gelben und schwarzen Klinkern mit Terrakotta-Schmuck gehört den Familien Lehwess und Manheimer. Moritz Manheimer (1826 bis 1916) und seine Frau Bertha, geborene Lehwess, stifteten das jüdische Altersheim in der Schönhauser Allee 22, das am 11. November 1883 eröffnet wurde. Das Grab ist aus denselben Verblendziegeln gebaut wie das Altersheim (Gedenktafeln in Berlin). Auf der Tafel steht: „Menschenliebe, Gerechtigkeit, Duldsamkeit war der Inbegriff seines Lebens.“

Zu den Grabzeichen gehören außerdem ein Sarkophag mit steinernem Tuch und ein Grabstein in Form eines abgebrochenen Baumstamms.


Die Zeit des Nationalsozialismus
Der Friedhof wurde in der NS-Zeit nicht gezielt zerstört, aber durch Kriegseinwirkung teilweise beschädigt, durch Beschuss und durch Splitter- und Schützengräben (Jüdische Gemeinde, Gedenktafeln in Berlin). Die Erbbegräbnisse waren bereits 1943 weitgehend ihrer Gitter entkleidet (Stiftung Historische Kirchhöfe).
Im nordwestlichen Teil hängt eine Steintafel am Geländer eines gemauerten Schachts. Sie sagt: „Den Tod anderer nicht zu wollen, das war ihr Tod. Hier verbargen sich Ende des Jahres 1944 Kriegsgegner. Sie wurden von der SS entdeckt, an den Bäumen erhängt und hier verscharrt“ (Gedenktafeln in Berlin).

Die Jüdische Gemeinde schreibt, überliefert sei, dass sich junge Deserteure in den letzten Kriegswochen 1945 in einer Zisterne versteckten, von der Gestapo entdeckt und an den Friedhofsbäumen erhängt wurden. Ob damit der Schacht gemeint ist, sagen die Quellen nicht. Gedenktafeln in Berlin hält öffentliche Hinrichtungen in Berlin zu diesem Zeitpunkt sonst für nicht belegt und damit für unwahrscheinlich. Was hier genau geschah, ist offen (Jüdische Gemeinde, Gedenktafeln in Berlin). Angeregt hat die Tafel der Ost-Berliner Stadtrat Arnold Munter.
Südlich des Eingangs steht in der Schönhauser Allee 22 das ehemalige Altersheim. Am 17. August 1942 wurden die meisten Bewohner*innen nach Theresienstadt deportiert (Gedenktafeln in Berlin). Mehr dazu in Tour 1 und Tour 3.
Nach 1945
1988, noch zu DDR-Zeiten, wüteten Jugendliche auf dem Friedhof und stießen Grabsteine um. Die taz spricht von 222 zerstörten Gräbern. Annette Leo hat darüber das Buch „Umgestoßen“ geschrieben (taz, Deutsche Nationalbibliothek). 1997 wurde der Friedhof erneut geschändet: Nach einer dpa-Meldung in der taz vom 18. September 1997 waren es 28 beschädigte Grabsteine, nach der taz von 2020 waren es 30 umgestoßene oder beschädigte Steine (taz 1997). Die Polizei sah damals keine Hinweise auf eine politisch motivierte Tat.
Nach 1990 wurden die Sanierungen einzelner Grabmale intensiviert, sie dauern laut Stiftung an. Von 2002 bis 2005 wurden Wegesystem, Judengang und Alleen aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin saniert (Stiftung Historische Kirchhöfe, Denkmaldatenbank). Die taz beschrieb den Friedhof im Juli 2020 als „in einem schlechten Zustand“, mit dichtem Efeu-Wildwuchs. Im Juni 2021 waren viele Grabfelder von Efeu überwachsen.
Der Judengang
Am Kollwitzplatz (Knaackstraße 41) steht ein hohes dunkles Tor mit zwei offenen Davidsternen (Jüdische Gemeinde, Gedenktafeln in Berlin). Am anderen Ende, am Senefelderplatz, steht ein zweites, das ich in Tour 1 beschrieben habe.

Dahinter führt der Judengang, rund 400 Meter lang und 7 bis 7,5 Meter breit, zwischen der östlichen Friedhofsmauer und den Rückseiten der Häuser der Kollwitzstraße (Jüdische Gemeinde, Pankow). Nur das Tor am Kollwitzplatz aus der Zeit um 1930 ist erhalten, das Tor am Senefelderplatz wurde 2008 neu errichtet (Gedenktafeln in Berlin).
Die Jüdische Gemeinde datiert den Gang auf „um 1827“, die Denkmaldatenbank auf „nach 1871“. Warum er angelegt wurde, ist nicht eindeutig geklärt. Eine Überlieferung führt ihn auf den König zurück, der die Trauerzüge nicht auf der Schönhauser Allee habe sehen wollen; die Gemeinde spricht ausdrücklich von einer Legende. In der NS-Zeit wurde die Fläche enteignet, nach 1945 wurde sie parzelliert und zu Gärten und Höfen umgewandelt. Nach der Rückübertragung stellte die Jüdische Gemeinde den Gang 2002 mit Hilfe der Stiftung Deutsche Klassenlotterie wieder her; das Wegeleitsystem Pankow nennt 2003 als Jahr, in dem Weg und Tor wieder sichtbar wurden (Gedenktafeln in Berlin, Jüdische Gemeinde, Pankow, Denkmaldatenbank).
Die Jüdische Gemeinde schreibt, das Tor, das auch früher nur für Beerdigungen geöffnet wurde, bleibe verschlossen. Am Tor am Senefelderplatz hing am 7. Juni 2021 ein Vorhängeschloss.
Gut zu wissen
- Geöffnet ist Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 7.30 bis 13 Uhr. Samstag (Schabbat) und Sonntag sowie an gesetzlichen und jüdischen Feiertagen ist der Friedhof geschlossen. An den Hohen Feiertagen weichen die Zeiten ab, die Seite der Gemeinde zeigt sie (Jüdische Gemeinde, Berlin.de). Telefon der Friedhofsverwaltung: 030 441 98 24.
- Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen (taz).
- Die Hausnummer des Eingangs wird unterschiedlich angegeben: 23 (Denkmaldatenbank), 25 (Berlin.de), 23 bis 25 (Gedenktafeln in Berlin), 22 in den Kontaktdaten der Gemeinde. Ich nenne 23 bis 25.
- Führungen: Am 12. Mai 2025 gab es eine Führung von CROSS ROADS (12 Euro, mit Anmeldung). Aktuelle Termine bitte beim Anbieter erfragen.
- Anfahrt: U2 bis Senefelderplatz, von dort rund 400 Meter zu Fuß, nachts fährt der Bus N2 (Berlin.de).
Steckbrief
Ort
Schönhauser Allee 23 bis 25, Berlin-Prenzlauer Berg (Bezirk Pankow)
Eröffnet
1827
Zustand
Seit 1880 für neue Gräber geschlossen, Beisetzungen in bestehenden Familiengräbern bis in die 1970er Jahre belegt
Nächste Haltestelle
U Senefelderplatz (U2), rund 400 m zu Fuß
Am Weg
Liegt an der Tour Jüdisches Berlin: Von Pankow nach Mitte. Das Tor des Judengangs am Senefelderplatz steht an der Tour Jüdisches Berlin: Vom Gesundbrunnen nach Alt-Hohenschönhausen.
