Unterwegs zu Fuß

Südwestkirchhof Stahnsdorf: Waldfriedhof von 1909 und Endpunkt der Friedhofsbahn

Die Holzkapelle des Südwestkirchhofs mit steilem Dach, Uhrturm und Vorbau

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Der Südwestkirchhof liegt an der Bahnhofstraße in Stahnsdorf, südwestlich von Berlin. Er wurde 1909 eröffnet und steht unter Denkmalschutz. Von 1913 bis 1961 verband ihn die Friedhofsbahn mit dem Bahnhof Wannsee.

Ort

Bahnhofstraße 2, Stahnsdorf (Brandenburg)

Angelegt

1909 eröffnet

Zugang

Besucherzeiten März bis September 7 bis 20 Uhr, Oktober bis Februar 7 bis 18 Uhr

Zustand

In Nutzung, als Denkmal geschützt

Gelaufen am

26. April 2021

Nächste Haltestelle

Stahnsdorf, Heinrich-Zille-Straße (Bus X1, 601) oder Meisenweg (Bus X1, 601, 602)

Geschichte

Der Südwestkirchhof wurde am 28. März 1909 als Waldfriedhof der Evangelischen Kirche geweiht, vier Tage später nahm er den Betrieb auf. Den Plan entwarf der Gartenplaner Louis Meyer. Der Friedhof ist rund 206 Hektar groß. Das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege nennt ihn den zweitgrößten Friedhof Deutschlands.

Die Holzkapelle entwarf der Baurat Gustav Werner nach dem Vorbild norwegischer Stabkirchen. Sie wurde bis 1911 gebaut.

Vier Jahre später eröffnete die Friedhofsbahn, die den Friedhof mit dem Bahnhof Wannsee verband. Der Betrieb endete 1961 mit dem Mauerbau, das Empfangsgebäude des Bahnhofs Stahnsdorf wurde 1976 abgerissen.

Auf dem Gelände liegen außerdem ein britischer, ein italienischer und ein deutscher Soldatenfriedhof für Tote des Ersten Weltkriegs, die Anett Ladegast in einem Aufsatz im RIHA Journal beschreibt.

Das Land Brandenburg führt den Südwestkirchhof samt Eingangsbereich und Bahnhofsvorplatz in der Denkmalliste des Landkreises Potsdam-Mittelmark.

Der Friedhof und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz nennen die Gräber von Werner von Siemens, Lovis Corinth und Rudolf Breitscheid. Auch Heinrich Zille liegt hier, ihn nennen der Friedhof und das Portal Reiseland Brandenburg. Dazu gehört der Lustspielautor Gustav Kadelburg (1851 bis 1925), dessen Grab das Literaturportal Berlin-Brandenburg und der Förderverein des Friedhofs nennen.

Die Kapelle

Gräber und Grabmäler

Gedenken

Im Wald

Gut zu wissen

  • Die Besucherzeiten stehen auf der Website des Friedhofs.
  • Radfahren ist auf dem Gelände erlaubt, Parkplätze liegen vor dem Haupteingang am Rudolf-Breitscheid-Platz.
  • Zum Haupteingang führt die Bahnhofstraße. Die Anfahrtsbeschreibung des Friedhofs nennt die Busse X1, 601 und 602 mit den Haltestellen Meisenweg und Heinrich-Zille-Straße.

Am Weg

Die Tour Entlang der Friedhofsbahn endet in Stahnsdorf nahe dem früheren Bahnhof der Friedhofsbahn.

Unterwegs war Sebastian. Mehr über mich