Etappenweg rund um Berlin
66-Seen-Wanderweg
Einmal um Berlin herum, von Potsdam bis Potsdam: durch Kiefernwald und Heide, an Dutzenden Seen vorbei, fast jede Etappe von Bahnhof zu Bahnhof.
- gelaufen, mit Bericht
- noch offen
Der 66-Seen-Wanderweg führt in 17 Etappen einmal rund um Berlin, je nach Quelle 416 bis 425 Kilometer weit. Fast jeder Etappenort hat einen Bahnhof, deshalb lässt sich der Weg gut in einzelnen Tagen von Berlin aus gehen. Elf Etappen bin ich zwischen August 2021 und Juli 2024 gelaufen, von Hennigsdorf nach Wensickendorf und den ganzen Bogen von Strausberg über Fürstenwalde und Trebbin bis Potsdam. Die sechs Etappen im Westen und Norden folgen.
Die 17 Etappen
Die Einteilung folgt dem Wanderführer von Manfred Reschke. Ein Klick auf eine Karte oder auf eine Etappe in der Karte oben führt zum Bericht. Die sechs offenen Etappen stehen darunter.

Von Hennigsdorf nach Wensickendorf
25,3 km · 5:29 h
Bahnhof Hennigsdorf bis Wensickendorf
Am Wasser: Havel, Briese
Gelaufen am 19. Februar 2023

Von Strausberg nach Rüdersdorf
25,1 km · 4:52 h
S-Bahnhof Strausberg Stadt bis Museumspark Rüdersdorf
Am Wasser: Straussee, Stienitzsee
Gelaufen am 21. August 2021

Von Rüdersdorf nach Hangelsberg
23,6 km · 4:36 h
Museumspark Rüdersdorf bis Bahnhof Hangelsberg
Am Wasser: Kalksee, Flakensee, Löcknitz
Gelaufen am 28. August 2021

Von Hangelsberg nach Bad Saarow
29,4 km · 6:09 h
Bahnhof Hangelsberg bis Bahnhof Bad Saarow
Am Wasser: Spree, Petersdorfer See
Gelaufen am 12. September 2021

Von Bad Saarow nach Wendisch Rietz
25,2 km · 4:57 h
Bahnhof Bad Saarow bis Bahnhof Wendisch Rietz
Am Wasser: Scharmützelsee, Kolpiner See, Großer Storkower See
Gelaufen am 26. Dezember 2021

Von Wendisch Rietz nach Leibsch
25,9 km · 5:08 h
Bahnhof Wendisch Rietz bis Leibsch
Am Wasser: Glubigseenkette, Neuendorfer See
Gelaufen am 28. Februar 2022

Von Leibsch nach Halbe
22,6 km · 4:26 h
Leibsch bis Bahnhof Halbe
Am Wasser: Köthener See, Heideseen, Dahme
Gelaufen am 12. März 2022

Von Halbe nach Wünsdorf
30,3 km · 6:18 h
Bahnhof Halbe bis Bahnhof Wünsdorf-Waldstadt
Am Wasser: Tornower See, Großer Zeschsee, Großer Wünsdorfer See
Gelaufen am 25. Februar 2024

Von Wünsdorf nach Trebbin
31,7 km · 6:34 h
Bahnhof Wünsdorf-Waldstadt bis Bahnhof Trebbin
Am Wasser: Großer Wünsdorfer See, Gadsdorfer Torfstiche
Gelaufen am 3. März 2024

Von Trebbin nach Seddin
28,5 km · 6:06 h
Bahnhof Trebbin bis Bahnhof Seddin
Am Wasser: Blankensee, Großer Seddiner See
Gelaufen am 17. März 2024

Von Seddin nach Potsdam
20,2 km · 4:23 h
Bahnhof Seddin bis Potsdam Hauptbahnhof
Am Wasser: Lienewitzseen, Schwielowsee, Templiner See
Gelaufen am 14. Juli 2024
Bisher gelaufen
288 kmin 11 Etappen
3 Jahrevon August 2021 bis Juli 2024
Noch nicht gelaufen
Von Potsdam nach Marquardt
rund 20 km
Von Marquardt nach Brieselang
rund 20 km
Von Brieselang nach Hennigsdorf
rund 23,5 km
Von Wensickendorf nach Melchow
rund 28 km
Von Melchow nach Leuenberg
rund 29 km
Von Leuenberg nach Strausberg
rund 25 km
Planen: Einteilung, Bahn und Einkehr
Welche Einteilung gilt hier?
Für den Weg kursieren verschiedene Zahlen. Der Wanderführer von Manfred Reschke und Andreas Sternfeldt teilt ihn in 17 Etappen und spricht von rund 425 Kilometern. Der Deutsche Wanderverband nennt 416 Kilometer, ebenfalls in 17 Etappen. Reiseland Brandenburg zählt mehr Tagesetappen und nummeriert sie bis 21.
Ich halte mich an die 17 Etappen aus dem Buch. Deshalb weicht die Nummer in meinen Berichten manchmal von der bei Reiseland ab. Meine Kilometer sind die tatsächlich gelaufenen, mit dem Weg vom und zum Bahnhof.
Wie komme ich mit Bahn und Bus zu den Etappen?
Alle Etappen sind ohne Auto erreichbar. Die Tabelle zeigt die Linien für Hin- und Rückfahrt, Einzelheiten und Links zu den Fahrplänen stehen in den Berichten. Uhrzeiten vorher in der Fahrplanauskunft prüfen.
| Etappe | Hin | Zurück | Abkürzen |
|---|---|---|---|
| Etappe 1 | Potsdam bis Marquardt: noch nicht gelaufen, Angaben folgen | ||
| Etappe 2 | Marquardt bis Brieselang: noch nicht gelaufen, Angaben folgen | ||
| Etappe 3 | Brieselang bis Hennigsdorf: noch nicht gelaufen, Angaben folgen | ||
| Etappe 4 | S25 bis Hennigsdorf (Endhalt), außerdem RE 6 und RB 55 | RB 27 ab Wensickendorf nur montags bis freitags zur Hauptverkehrszeit; sonst PlusBus 825 nach Oranienburg (S1) oder über Wandlitz nach Bernau | Start in Birkenwerder mit S1 oder S8, das Briesetal liegt dann noch vor dir |
| Etappe 5 | Wensickendorf bis Melchow: noch nicht gelaufen, Angaben folgen | ||
| Etappe 6 | Melchow bis Leuenberg: noch nicht gelaufen, Angaben folgen | ||
| Etappe 7 | Leuenberg bis Strausberg: noch nicht gelaufen, Angaben folgen | ||
| Etappe 8 | S5 bis Strausberg Stadt | Straßenbahn 88 ab Rüdersdorf Museumspark bis S Friedrichshagen (S3) oder PlusBus 950 nach S Erkner | |
| Etappe 9 | Straßenbahn 88 ab S Friedrichshagen (S3) bis Rüdersdorf Museumspark oder PlusBus 950 ab S Erkner oder S Strausberg | RE 1 ab Hangelsberg, dort hält nur die Linie zwischen Magdeburg und Frankfurt (Oder) | Straßenbahn 87 ab Woltersdorf Schleuse nach S Rahnsdorf (S3) |
| Etappe 10 | RE 1 bis Hangelsberg, dort hält nur die Linie zwischen Magdeburg und Frankfurt (Oder) | RB 35 ab Bad Saarow bis Fürstenwalde (Spree), dort RE 1 | Fürstenwalde (Spree) nach gut 15 Kilometern, dort halten alle Züge des RE 1 |
| Etappe 11 | RE 1 bis Fürstenwalde (Spree), dort in die RB 35 nach Bad Saarow | RB 36 ab Wendisch Rietz nach Königs Wusterhausen, dort weiter mit RE 2 oder S-Bahn nach Berlin | |
| Etappe 12 | RE 2 bis Königs Wusterhausen, dort in die RB 36 bis Wendisch Rietz | Bus 506 ab Leibsch (Haltestellen Leibsch, Damm oder Leibsch, Leibscher Hauptstr.) nach Lübben, dort RE 2 nach Berlin | Der Bus 506 hält auch in Alt Schadow und Hohenbrück |
| Etappe 13 | RE 2 bis Lübben (Spreewald), dort Bus 506 nach Leibsch (Damm oder Leibscher Hauptstr.) | RE 7 ab Halbe über Königs Wusterhausen nach Berlin | In Märkisch Buchholz hält der Bus 506 (wenige Fahrten) |
| Etappe 14 | RE 7 über Königs Wusterhausen bis Halbe | RE 8 ab Wünsdorf-Waldstadt über Zossen nach Berlin | Busse unter anderem in Tornow, Zesch am See, Lindenbrück und Funkenmühle (Reiseland; Linien und Fahrten vorher prüfen) |
| Etappe 15 | Mit dem RE 8 ab Berlin Hbf oder Südkreuz bis Wünsdorf-Waldstadt | Ab Trebbin mit dem RE 4 nach Berlin. Der RE 3 fährt in Trebbin durch | |
| Etappe 16 | Mit dem RE 4 ab Berlin bis Trebbin. Der RE 3 fährt in Trebbin durch | Ab dem Bahnhof Seddin, der in Neuseddin liegt, mit dem RE 7 über Michendorf und Wannsee nach Berlin | |
| Etappe 17 | Mit dem RE 7 bis Seddin. Der Bahnhof liegt in Neuseddin | Ab Potsdam Hauptbahnhof mit dem RE 1 oder der S7 nach Berlin | Mit der RB 33 ab Caputh-Schwielowsee, Caputh-Geltow oder Potsdam Pirschheide nach Potsdam Hbf, stündlich |
Für die Etappen 12 und 13 brauchst du den Bus 506 zwischen Lübben und Leibsch, der nur wenige Fahrten hat.
Kann ich Etappen kürzer machen?
- Etappe 4: Start in Birkenwerder mit S1 oder S8, das Briesetal liegt dann noch vor dir.
- Etappe 9: An der Woltersdorfer Schleuse fährt die Straßenbahn 87 nach S Rahnsdorf.
- Etappe 10: In Fürstenwalde (Spree) nach gut 15 Kilometern halten alle Züge des RE 1.
- Etappe 12 und Etappe 13: Der Bus 506 hält auch in Alt Schadow, Hohenbrück und Märkisch Buchholz.
- Etappe 14: Busse unter anderem in Tornow, Zesch am See, Lindenbrück und Funkenmühle, Linien vorher prüfen.
- Etappe 17: Die RB 33 hält in Caputh-Schwielowsee, Caputh-Geltow und Potsdam Pirschheide.
Wann ist die beste Zeit für den 66-Seen-Wanderweg?
Ich war von Februar bis Dezember unterwegs, der Streifen unter „Der Weg im Ganzen“ zeigt, wann ich welche Etappe gelaufen bin. Im Winter sind die Wege leer, aber für Etappen um 30 Kilometer reicht das Tageslicht nur knapp. Am zweiten Weihnachtstag 2021 lagen auf der Etappe 11 Raureif und Schnee. Im Sommer kommen die Badestellen dazu, etwa am Flakensee, am Scharmützelsee, an der Glubigseenkette, am Großen Wünsdorfer See und am Großen Lienewitzsee.
Wo kann ich unterwegs einkehren?
- Etappe 8: Café der Mühle Lemke in Hennickendorf, sonntags geschlossen
- Etappe 10: Rathausbrauerei im Alten Rathaus Fürstenwalde
- Etappe 14: Wirtshaus an der Mittelmühle bei Tornow, ob es geöffnet hat, ist unklar
- Etappe 15: Kummersdorfer Krug in Kummersdorf
- Etappe 16: Museumsschänke im Bauernmuseum Blankensee, am Wochenende
Die Öffnungszeiten vorher prüfen. Auf den anderen Etappen habe ich keine Einkehr direkt am Weg notiert, plane Proviant und genug Wasser ein.
Wie ist der Weg markiert?
Das Wegzeichen ist ein blauer Punkt auf weißem Grund, wie im Kopf dieser Seite. Laut Verlag gibt es die Markierung seit 2003, sie ist aber nicht überall lückenlos, der Wanderführer rät deshalb zu GPS-Daten. In jedem Bericht findest du einen Link zur Tour auf Komoot.
Der Weg im Ganzen
Der Weg hält Abstand zu Berlin. Er führt durch Kiefernwald und Heide, an Seen und Flüssen entlang und kommt nur ab und zu durch eine Stadt wie Strausberg, Fürstenwalde, Trebbin oder Potsdam. Die Landschaft wechselt dabei öfter, als der Name vermuten lässt.
Im Osten geht es von der Altstadt Strausberg an den Straussee und über Hennickendorf in den Museumspark Rüdersdorf mit seinen Kalköfen und Kanalportalen. Danach folgen der Rand des Kalktagebaus, Kalksee und Flakensee, die Woltersdorfer Schleuse, das Löcknitztal und die Spreeauen bis Fürstenwalde. In den Rauener Bergen liegen die Markgrafensteine, aus denen die Granitschale im Berliner Lustgarten stammt.
Hinter Bad Saarow wird es so seenreich, wie der Name verspricht: Scharmützelsee, Großer Storkower See, die Glubigseenkette und der Neuendorfer See. Bei Leibsch erreicht der Weg den Nordrand des Biosphärenreservats Spreewald, dahinter liegen die Köthener Heideseen und die Dahme bei Märkisch Buchholz.
Im Süden wird es trockener. Zwischen Halbe und Trebbin kommst du am Waldfriedhof Halbe vorbei, an den Mühlen am Tornower See, an den Gipsbrüchen von Sperenberg und über lange Feldwege. Die Etappe 15 war mit 31,7 Kilometern meine längste.
Ab Trebbin geht es durch den Naturpark Nuthe-Nieplitz zum Blankensee und an den Großen Seddiner See, dann durch Wald nach Caputh und über den Bahndamm am Templiner See nach Potsdam. Die Etappe 17 war mit 20,2 Kilometern meine kürzeste. Im Norden bin ich bisher nur die Etappe 4 gelaufen, von der Havel in Hennigsdorf durchs Briesetal, wo Biber den Bach aufstauen.
Elf Etappen, fast alle Jahreszeiten
Sortiert nach Monat, nicht nach Jahr: Gelaufen bin ich die Etappen zwischen August 2021 und Juli 2024.
Hintergrund
So ist der Weg entstanden
Den 66-Seen-Wanderweg hat Manfred Reschke entworfen. Er hat die Route zusammengestellt und dazu beigetragen, dass sie in Absprache mit Ämtern und Interessierten offiziell wurde, markiert und gefördert. Sein Wanderführer ist 2024 in der 10. Auflage erschienen, inzwischen gemeinsam mit Andreas Sternfeldt. Der Verein Fuß e.V. hat kürzere, mit der Bahn erreichbare Abschnitte daraus zusammengestellt.
Eine offizielle Website mit allen Etappen gibt es nicht, und die Längenangaben gehen auseinander. Ein zertifizierter Qualitätsweg des Deutschen Wanderverbands ist er nicht, in der Liste der Brandenburger Qualitätswege von 2026 fehlt er. Laut Reiseland Brandenburg führt er durch acht Regionalparks und drei Naturparks, die Naturparks Barnim, Dahme-Heideseen und Nuthe-Nieplitz. Auf einem Schild auf der Etappe 11 heißt der Weg „66-Seen-Rundweg“ und ist zugleich als Regionalparkroute Rund um Berlin ausgeschildert.
Was zwischen den Seen liegt
- 4Bruchwald und Biberstaue im Briesetal
- 89Kalk in Rüdersdorf: Museumspark und Tagebau
- 910Löcknitztal und Spreeauen
- 10Rauener Berge mit den Markgrafensteinen
- 11Binnendüne Waltersberge über dem Großen Storkower See
- 1213Nordrand des Biosphärenreservats Spreewald
- 14Schenkenländchen im Naturpark Dahme-Heideseen, mit drei Mühlen am Tornower See
- 15Gipsbrüche von Sperenberg mit dem Bohrloch, das bis 1886 das tiefste der Erde war
- 16Naturpark Nuthe-Nieplitz am Blankensee
- 17Havelseen bei Caputh und Potsdam
Die großen Seen am Weg

Kalksee
Am Ufer standen für Joe Mays Film „Das indische Grabmal“ die Türme des Palastes von Eschnapur.

Scharmützelsee
Etwa 10 Kilometer lang, bis zu 1,5 Kilometer breit und bis rund 30 Meter tief.

Großer Storkower See
Über seinem Nordufer erhebt sich die Binnendüne Waltersberge gut 30 Meter hoch.

Glubigseenkette
Großer und Kleiner Glubigsee und Springsee, beim Großen Glubigsee sind rund 88 Prozent des Ufers bewaldet.

Neuendorfer See
Hier erreicht der Weg den Nordrand des Biosphärenreservats Spreewald.

Köthener See
Der größte von acht Seen rund um Köthen, sein Ostteil ist Naturschutzgebiet.

Großer Seddiner See
Rund 252 Hektar groß. Seit 2013 hat er seinen normalen Wasserstand nicht mehr erreicht.

Schwielowsee
Am Caputher Gemünde setzt die Seilfähre „Tussy II“ über, die Überfahrt ist 80 Meter lang.
Am Weg entdeckt
Kleine Funde aus den Etappen. Ein Klick führt zur Stelle im Bericht.

Ein Dachstuhl von 1438
Die Eichen für das Dach der Dorfkirche Wensickendorf wurden 1438 gefällt.

Kanalportal von 1816
Am Bülowkanal im Museumspark Rüdersdorf steht die Jahreszahl in römischen Ziffern.

Ein Leuchtturm in der Domstadt
Der rote Pintsch-Leuchtturm vor dem Museum Fürstenwalde ist ein echtes Seezeichen.

Ein runder Tisch aus Fontanes Zeit
Ein steinerner Tisch im Wald, kurz vor den Markgrafensteinen.

Die Kirche auf dem Dünensand
Der vermeintliche Burgwall um die Dorfkirche Dahmsdorf ist eine Düne.

Drei Mühlen am Tornower See
Die Mittelmühle liegt an einem Fließ zwischen Tornower und Teupitzer See.

Ein Tor mit rotem Stern
Zwischen Sperenberg und Kummersdorf liegt der frühere sowjetische Militärflugplatz.

Sudermanns Rundtempel
Die Marmorsäulen im Schlosspark Blankensee kamen aus Italien.

Zu Fuß über den Templiner See
Neben den Gleisen führt ein eigener Steg über die Eisenbahnbrücke.

Das Wehr in Leibsch
Hier zweigt der Dahme-Umflutkanal ab. Das alte Nadelwehr steht beim Paul-Gerhardt-Weg.
Touren in der Nähe
Fazit
Der 66-Seen-Wanderweg ist kein Weg für ein langes Wochenende, sondern für viele einzelne Tage. Genau das macht ihn praktisch: Fast jede Etappe beginnt und endet an einem Bahnhof, und Berlin ist nie weit. Hängen geblieben sind bei mir vor allem die Wechsel: Kalk in Rüdersdorf, Dünensand bei Storkow, Gips in Sperenberg und das Barockschloss in Caputh.
Viele Etappen sind 25 bis gut 30 Kilometer lang, und manche Abschnitte ziehen sich auf Feldwegen und Forststraßen. Die beiden Etappen um Leibsch hängen an einem Bus mit wenigen Fahrten. Wer nur einen Tag hat, nimmt die Etappe 9 von Rüdersdorf nach Hangelsberg oder die Etappe 17 von Seddin nach Potsdam. Beide lassen sich unterwegs abkürzen.












