In der Lüneburger Straße in Hamburg-Harburg, der Fußgängerzone, stürzen auf einer vorspringenden Hauswand bunte Figuren übereinander. „Upside down“ stammt von Guido Zimmermann und entstand 2019 für Walls Can Dance.
Was auf der Wand zu sehen ist
Zwei Sumoringer und neun Wasserballer ringen miteinander, in Rot, Blau und Türkis. Die Körper überlagern sich, und die Perspektive kippt: Die Gruppe wirkt, als würde sie von oben herabfallen.
Der Titel ist nicht eindeutig: Die Liste des Harburger Kulturtags führt das Bild als „Upside down“, bei Kunst@SH heißt es „Der Tanz“.
Der Künstler
Guido Zimmermann wurde 1978 in Frankfurt am Main geboren, hat 1993 mit Graffiti angefangen und malt seit 1996 Wandbilder. 2015 hat er in Frankfurt das Projekt „Museum on the Street“ gestartet. In seinen Bildern geht es oft um Bewegung, Architektur und Motiv sollen eine Einheit bilden.
Zur Entstehung
Das Wandbild entstand 2019 im Rahmen von Walls Can Dance, dem Projekt des Urban Art Institute Hamburg, das seit 2017 große Fassaden in Harburg bemalen lässt. Von Harburg und dem Hafengebiet war Zimmermann nach eigener Aussage sofort begeistert, weil es dort noch alte Ecken gibt.
Steckbrief
Künstler*in
Titel
Upside down
Ort
Lüneburger Straße 12, Hamburg-Harburg
Entstanden
2019
Nächste Haltestelle
S Harburg Rathaus, ca. 350 m
Gelaufen am
12. September 2022
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), vereinfacht dargestellt.
Am Weg
Das Wandbild liegt an meiner Runde Hamburg-Harburg zu Fuß: Die Wandbilder von Walls Can Dance, 4 Kilometer ab S Harburg Rathaus.
Mehr Streetart
Mehr von Guido Zimmermann: der Schwan mit Jan-Hus-Zitat in Wittenberg. Alle zwölf Wandbilder der Harburger Runde findest du unter Hamburg-Harburg, alle Wandbilder dieser Seite in der Rubrik Streetart & Murals.
Hinweis: Wandbilder werden übermalt oder verschwinden mit dem Haus. Kann sein, dass die Wand heute anders aussieht.
