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Guben und Gubin zu Fuß: Plattenbau, Hutstadt und eine Kirchenruine hinter der Neiße

Rostrote Eisenbahnbrücke über die Lausitzer Neiße bei Guben, davor eine Uferwiese, darüber Quellwolken

Tour in Guben und Gubin · Alle Touren und Wege

Guben ist eine halbe Stadt. Die andere Hälfte liegt seit 1945 auf der polnischen Seite der Neiße und heißt Gubin. Diese Rundtour ab Bahnhof nimmt beide mit: erst das Plattenbaugebiet Obersprucke mit seinem Pieck-Denkmal, dann die alte Hutstadt am Fluss und drüben die Ruine der Stadtkirche. Knapp 15 Kilometer, zwei Länder, eine Brücke hin und eine zurück.

Ich bin die Runde am 5. Juli 2024 gegangen, an einem sonnigen Sommertag mit großen Wolken.

Inhalt dieser Tour

Strecke

14,9 km

Gehzeit

2:53 h

Schwierigkeit

leicht

Art

Rundtour

Start und Ziel

Bahnhof Guben

ÖPNV

RE 10 und RB 43 bis Guben

Karte: Rundtour durch Guben und GubinRundtour vom Bahnhof Guben durch die Obersprucke und Altsprucke an die Neiße, durch das frühere Hutfabrikviertel und über die Grenzbrücke nach Gubin, zurück über die Theaterinsel, 14,9 km, mit neun nummerierten Orten. Die Pfeile zeigen die Gehrichtung.123456789Bahnhof Guben1 km
Rundtour ab Bahnhof Guben, 14,9 km. Die Pfeile zeigen die Gehrichtung, die Nummern stehen im Streckenband. Gestrichelt: die Bahnstrecke. Östlich der Neiße liegt Gubin.

Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), vereinfacht dargestellt.

Streckenband

  1. Kilometer 0Bahnhof GubenStart · RE 10, RB 43
  2. Kilometer 2,81Wilhelm-Pieck-Denkmal
  3. Kilometer 3,72Hochhaus Schillerstraße
  4. Kilometer 6,93Pestalozzi-Gymnasium
  5. Kilometer 8,54EisenbahnbrückeNeißeufer
  6. Kilometer 10,35Kirche des Guten HirtenWilkesche Höfe
  7. Kilometer 10,96Grenzbrückenach Gubin
  8. Kilometer 11,57Stadt- und HauptkircheRathaus Gubin
  9. Kilometer 12,18Neogotisches Tor
  10. Kilometer 13,89Theaterinselzurück nach Guben
  11. Kilometer 14,9Bahnhof GubenZiel
Kilometer gerundet, aus dem Track abgeleitet.

Darum lohnt sich die Tour

  • Du gehst zu Fuß über eine Staatsgrenze und merkst, dass Guben und Gubin einmal eine einzige Stadt waren.
  • Die Obersprucke zeigt, wie die DDR für ihr Chemiefaserwerk eine neue Stadt an die alte baute, samt Denkmal für den berühmtesten Sohn der Stadt.
  • In den früheren Hutfabriken von Wilke sitzen heute Rathaus, Bibliothek und Museum. Selten ist Industriegeschichte so sichtbar umgenutzt worden.
  • Die Ruine der Stadt- und Hauptkirche in Gubin ist der stärkste Ort der Runde: ein gotisches Kirchenschiff ohne Dach.
  • Start und Ziel ist der Bahnhof. Du brauchst kein Auto.

Anreise

Guben liegt an der Bahnstrecke zwischen Cottbus und Frankfurt (Oder). Hier halten der RE 10 und die RB 43. Von Berlin fährst du in der Regel mit dem RE 1 bis Frankfurt (Oder) und steigst dort um, einzelne Züge des RE 1 fahren auch bis Guben durch. Die Runde beginnt und endet am Bahnhof.

Die Route

Die Runde hat zwei sehr verschiedene Hälften. Die erste führt nach Westen durch das Neubaugebiet Obersprucke und über Altsprucke und den Stadtpark zurück Richtung Neiße. Die zweite folgt dem Fluss nach Norden, quert das frühere Fabrikviertel, wechselt über die Grenzbrücke nach Gubin und kommt über die Theaterinsel zurück nach Guben.

Vom Bahnhof in die Obersprucke

Vom Bahnhof gehe ich über den Bahnhofsberg und die Cottbuser Straße nach Westen. Nach gut einem Kilometer lasse ich die Häuser hinter mir, der Weg führt an den Wiesen am Stadtpark entlang. Für ein paar Minuten sieht Guben hier aus wie ein Dorf.

Dann stehen die ersten Wohnblöcke da. Die Obersprucke ist das große Neubaugebiet der Stadt. 1960 wurde der Grundstein für das Chemiefaserwerk Guben gelegt, das ab 1964 Dederon herstellte und 1989 rund 8.000 Menschen beschäftigte. Für sie wurden ab 1962 Wohnungen gebaut, Wohnkomplex um Wohnkomplex. Nach 1990 kehrte sich das um: Zwischen 2003 und 2016 wurden in Guben fast 2.700 Wohnungen abgerissen, viele davon hier. Zwischen den Blöcken liegen deshalb heute große Wiesen.

Obersprucke: Denkmal und Hochhaus

An der Klaus-Herrmann-Straße steht das größte Denkmal der Stadt. Es zeigt Wilhelm Pieck, den ersten und einzigen Präsidenten der DDR, der 1876 in Guben geboren wurde. Von 1961 bis 1990 trug die Stadt sogar seinen Namen und hieß Wilhelm-Pieck-Stadt Guben. Mehr zum Denkmal steht unten bei Am Wegesrand.

Ein paar Straßen weiter, an der Friedrich-Schiller-Straße, ragt ein Hochhaus mit 14 Geschossen über die Wohnblöcke. Es ist leer, das Erdgeschoss verrammelt, über dem Eingang hängt noch das Schild eines Restaurants. Auch dazu unten mehr.

Altsprucke, Stadtpark und Pestalozzischule

Hinter dem Hochhaus läuft der Weg am Rand der Siedlung entlang und dann durch Altsprucke. Hier stehen wieder Einfamilienhäuser und Gärten. Am Schwarzen Fließ beginnt der Stadtpark, durch den ich zurück in Richtung Innenstadt gehe.

An der Friedrich-Engels-Straße steht ein mächtiger Backsteinbau mit hellem Mittelteil: das Pestalozzi-Gymnasium. Gebaut wurde es 1901 und 1902 als Volksschule, seit 1915 heißt es Pestalozzischule. Das oberste Geschoss kam erst Ende der 1920er Jahre dazu.

An der Neiße

Über die Kaltenborner Straße und den Randweg komme ich an die Lausitzer Neiße. Der Fluss ist hier schmal, ruhig und von Wiesen gesäumt. Dass er eine Staatsgrenze ist, sieht man ihm nicht an. Am anderen Ufer liegt Polen.

Eine rostrote Eisenbahnbrücke führt hinüber. Sie gehört zur Strecke von Guben nach Zbąszynek, die 1870 eröffnet wurde. Lange fuhren hier keine Personenzüge mehr über die Grenze, seit 2022 gibt es wieder Regionalbahnen nach Zielona Góra. Von der Brücke an gehe ich am Goethehain entlang flussabwärts nach Norden.

Egelneiße und Wilkes Hutstadt

Am Lohmühlenweg treffe ich auf die Egelneiße, einen Seitenarm, der im 15. Jahrhundert als Schutz vor Hochwasser angelegt worden sein soll. Ihr folge ich bis zur Gasstraße, und dort beginnt das Guben, das einmal in der ganzen Welt bekannt war.

Dem Hutmacher Carl Gottlob Wilke gelang 1854 ein wetterfester Hut aus Wollfilz, in den 1860er Jahren entstand seine Fabrik an der Gasstraße. In den 1920er Jahren arbeiteten in Gubens Hutindustrie rund 7.000 Menschen, die bis zu zehn Millionen Hüte im Jahr fertigten. Produziert wurde bis in die 1990er Jahre. Danach hat die Stadt aus der Fabrik ihr neues Zentrum gemacht: In den Wilkeschen Höfen sitzen seit dem Umbau von 2003 bis 2006 Rathaus, Bibliothek, Musikschule und das Stadt- und Industriemuseum.

Gleich daneben steht die Kirche des Guten Hirten, ein heller Bau mit roten Dächern und einem kantigen Turm. Friedrich Wilke stiftete sie, nachdem sein Sohn Fritz 1901 bei einem Unfall gestorben war. Entworfen haben sie die Berliner Architekten Otto Spalding und Alfred Grenander, geweiht wurde sie 1903. Grenander kennst du vielleicht von den Berliner U-Bahnhöfen.

Ein paar Schritte weiter steht die Klosterkirche, ein Backsteinbau von 1862. Ihr Name erinnert an ein Benediktinerinnenkloster, das hier seit dem 13. Jahrhundert stand. Die eigentliche Stadtkirche von Guben liegt auf der anderen Seite des Flusses.

Über die Neiße nach Gubin

Über die Grenzbrücke gehe ich nach Polen. Bis 1945 war das einfach die Brücke in die Altstadt. Guben lag zum größten Teil am Ostufer, hier im Westen befanden sich Bahnhof, Fabriken und Vorstädte. In den Kämpfen von Februar bis April 1945 wurde das Zentrum zu fast neun Zehnteln zerstört, danach wurde die Neiße zur Grenze, die deutschen Bewohner*innen des Ostufers mussten die Stadt verlassen. Aus der Altstadt wurde das polnische Gubin, aus den Vorstädten das heutige Guben.

Gleich hinter der Brücke steht an der Neiße ein Wasserkraftwerk aus der Zeit kurz nach 1900. An der früheren Klosterstraße, heute ulica Chopina, liegt ein Findling mit Tafel für Corona Schröter. Die Sängerin und Schauspielerin wurde 1751 hier geboren und gehörte später in Weimar zum Kreis um Goethe. Ein Stück Gleis in der Nähe erinnert an die Gubener Straßenbahn, die von 1904 bis 1938 vom Bahnhof über die Neiße in die Altstadt fuhr.

Dann stehe ich vor der Stadt- und Hauptkirche. Sie ist eine gotische Hallenkirche aus dem 14. bis 16. Jahrhundert und zählt mit rund 70 Metern Länge zu den größten Kirchen der Niederlausitz. Im Februar 1945 brannte sie aus. Seitdem fehlt das Dach, durch die leeren Spitzbogenfenster sieht man den Himmel. Abgerissen wurde sie nie. Seit 2005 kümmern sich eine polnische Stiftung und ein Gubener Förderverein gemeinsam um die Ruine, die Mauerkronen wurden gesichert, der Turm bekam 2007 eine neue Haube und bis 2013 eine Stahltreppe mit 365 Stufen. Aus der Kirche soll ein deutsch-polnisches Begegnungszentrum werden. Mehr dazu im Beitrag zur Kirchenruine.

Neben der Kirche steht das alte Rathaus. Auch es war nach dem Krieg eine Ruine und wurde von 1976 bis 1986 wieder aufgebaut. Heute sind darin Kulturhaus, Bibliothek und eine Galerie untergebracht.

Stadtmauer, Tor und Lubst

Über die ulica Basztowa gehe ich an Resten der Stadtmauer vorbei. Am Park im. Adama Mickiewicza, dem früheren Wilhelmsplatz, steht ein Tor aus rotem Backstein mit Zinnen und zwei Türmchen, das aussieht wie eine Burg im Kleinformat. Was es damit auf sich hat, steht bei Am Wegesrand.

Weiter geht es über die ulica 3 Maja zur Crossener Brücke, dem Most Krośnieński. Sie führt über die Lubst, polnisch Lubsza, die wenig später an der Theaterinsel in die Neiße mündet. Die Brücke wurde 1945 zerstört und im Jahr darauf wieder aufgebaut. Über die ulica Grunwaldzka und die ulica Piastowska laufe ich einen Bogen zurück zum Fluss.

In dieser Gegend, am Hang über der Neiße, stand bis 1945 die Villa Wolf, das erste moderne Wohnhaus von Ludwig Mies van der Rohe, gebaut Mitte der 1920er Jahre für den Tuchfabrikanten Erich Wolf. Sie brannte 1945 aus und wurde später abgetragen, ihr Grundriss ist heute in einem Park markiert. Ich bin an diesem Tag nicht hingegangen, für Architekturfans ist es ein lohnender Abstecher.

Theaterinsel und zurück zum Bahnhof

Der Rückweg führt über die Theaterinsel. Sie liegt mitten in der Neiße und gehört zu Gubin. 1874 wurde hier das Stadttheater mit 750 Plätzen eröffnet. Es überstand den Krieg und brannte im September 1945 nach einer Brandstiftung aus. Heute ist die Insel ein Park. Seit Dezember 2007 führt von hier eine Fußgängerbrücke nach Guben, eröffnet in den Tagen, als Polen dem Schengen-Raum beitrat.

Schon vom Gubiner Ufer aus fällt drüben in Guben ein großer gelber Fabrikbau auf, leer und von Grün umwachsen. Er steht an der Alten Poststraße, zu ihm unten mehr. Der Poetensteig, eine Promenade an der Egelneiße, und die Kugelbrücke bringen mich zurück zum Bahnhof.

Am Wegesrand

Vier Orte am Weg, zu denen es mehr zu erzählen gibt.

Wilhelm Pieck aus Beton

Das Wilhelm-Pieck-Denkmal stammt vom Berliner Bildhauer Gerhard Thieme und wurde am 3. Januar 1976 enthüllt, an Piecks 100. Geburtstag. Es besteht aus Stahlbeton, ist etwa acht Meter hoch und sechs Meter breit. Der höhere der beiden Betonblöcke trägt ein Bronzeporträt, davor hängen Bronzereliefs mit Szenen aus Piecks Leben und aus dem Alltag der DDR. Dazu gehört ein Satz von Pieck aus dem Jahr 1950: „Wir wollen doch alle in Frieden leben und das Recht auf Frieden hat jedes Volk.“

Pieck wurde 1876 als Sohn eines Kutschers im östlichen Teil der Stadt geboren, also im heutigen Gubin. Im Herbst 1989 war das Denkmal ein Ort des Protests. Danach wollte der Kulturausschuss der Stadt es aus der Denkmalliste streichen lassen, das Land lehnte ab. 2013 wurde noch einmal über einen Abriss gestritten, 2014 wurde das Denkmal dann für rund 65.000 Euro konserviert. Seit 2023 ordnet eine neue Infotafel die Anlage ein. Erarbeitet hat sie die Stadt zusammen mit der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur, weil die alte Tafel Pieck unkritisch dargestellt hatte. Mehr steht im eigenen Beitrag zum Denkmal.

Das Hochhaus an der Schillerstraße

Das Hochhaus an der Friedrich-Schiller-Straße wurde 1966 gebaut, mit 125 Einraumwohnungen und einer großen Gaststätte im Erdgeschoss. Lange war es das Wahrzeichen der Obersprucke.

Heute steht es leer. Die Stadt nennt es in ihren Unterlagen zum Stadtumbau stadtbildprägend, was mit ihm geschehen soll, wird seit Jahren diskutiert. Aus der Nähe sieht man vor allem die hellblauen Balkonbrüstungen, Etage über Etage.

Ein Tor für eine Spedition

Das neogotische Tor in Gubin ist kein Rest einer Burg und auch kein Stadttor. Es wurde 1892 gebaut und schloss den Hof der Spedition Wilhelm Wilke zur Straße hin ab. Die Stadt hatte sich einen ansehnlichen Abschluss gewünscht, und die Firma lieferte Zinnen und Türmchen.

Die Mauer ist 22 Meter lang und aus Backstein. Die Spedition bestand bis zum Zweiten Weltkrieg. Geblieben ist das Tor, durch das heute ein Parkweg führt.

Die Tuchfabrik an der Alten Poststraße

Der gelbe Sechsgeschosser an der Alten Poststraße ist das Gebäude D der früheren Gubener Wolle. Gebaut wurde er für die Tuchfabrik C. Lehmann’s Witwe & Sohn, Anfang des 20. Jahrhunderts als Eisenbetonbau mit Treppenturm. Die Familie Lehmann machte in Guben über Generationen Tuch, in ihrer besten Zeit hatte die Firma rund 1.200 Beschäftigte. 1938 übernahm sie im Zuge der sogenannten Arisierung die Tuchfabrik Reißner, Wohl & Co. Ab 1948 gehörte der Bau zum VEB Gubener Wolle, der Wollstoffe und später auch Steppwatte und Heimtextilien herstellte. 1992 ging der Nachfolgebetrieb in Konkurs.

Seitdem steht das Haus leer. Es gehört den Städtischen Werken Guben, steht unter Denkmalschutz und wurde 2014 gesichert. Die Stadt hat ein deutsch-polnisches Kooperationszentrum mit Büros und Gastronomie ins Gespräch gebracht, und 2023 suchte die BTU Cottbus in einem Workshop nach Ideen für eine neue Nutzung. Mehr steht im eigenen Beitrag zur Fabrik.

Gut zu wissen

  • Die Strecke ist eine eigene Komoot-Route und nicht markiert. Nimm den Track mit.
  • 14,9 Kilometer, fast ohne Steigung, überwiegend auf Gehwegen, Asphalt und festen Parkwegen. Die Gehzeit oben ist die reine Laufzeit.
  • Nimm Personalausweis oder Reisepass mit. Du überquerst zweimal eine Staatsgrenze, und an der Grenze kann kontrolliert werden.
  • In Gubin wird mit Złoty bezahlt.
  • Abkürzen: Wenn du die Schleife durch die Obersprucke weglässt und vom Bahnhof direkt zu den Wilkeschen Höfen gehst, bleibt ein kurzer Rundgang durch beide Stadtzentren. Die Verbindung musst du dir dann selbst suchen.
  • Einkehr: Im Gubiner Rathaus gibt es ein Restaurant. In der Obersprucke kommst du an einem Supermarkt vorbei. Sonst nimm lieber etwas mit.
  • Der Turm der Stadt- und Hauptkirche war in den letzten Jahren zeitweise zu besteigen. Ob und wann das geht, erfragst du am besten vorher bei der Touristinformation Guben.
  • Das Stadt- und Industriemuseum liegt in den Wilkeschen Höfen an der Gasstraße direkt am Weg.

Fazit

Guben und Gubin sind kein Ausflugsziel für schöne Altstadtbilder, dafür ist 1945 zu viel verloren gegangen. Aber kaum irgendwo in Brandenburg lässt sich so gut zu Fuß ablaufen, was das 20. Jahrhundert mit einer Stadt gemacht hat: Fabrikantenreichtum, Zerstörung, Teilung, Plattenbau, Abriss und der Versuch, über den Fluss hinweg wieder zusammenzufinden. Die Kirchenruine in Gubin bleibt im Kopf.

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