An der Harburger Schloßstraße 20 im Binnenhafen steht das erste Wandbild von Walls Can Dance. „Home Port“ der Low Bros entstand im April 2017 auf der Giebelwand eines alten Gebäudes der Technischen Universität.
Was auf der Wand zu sehen ist
Geometrische Formen in Rosa, Grün, Schwarz und Weiß, die sich zu Figuren zusammensetzen: Avatare aus dem Universum der Low Bros, wie das Projekt sie beschreibt. Es geht um Identität im digitalen Zeitalter, zwischen Tradition, Instinkt und Fortschritt. Das Bild ist rund 200 Quadratmeter groß und reicht über die etwa 20 Meter hohe Wand.

Die Künstler
Die Low Bros sind die Brüder Christoph und Florin Schmidt. Beide sind in Hamburg geboren und leben in Berlin, für dieses Bild kamen sie in ihre Heimatstadt zurück. Ihre Formensprache entwickeln sie aus Architektur und Geometrie.
Zur Entstehung
Mit „Home Port“ fing Walls Can Dance an. Das Urban Art Institute, Ende 2016 in Hamburg gegründet, wollte mit großen Wandbildern die Harburger Innenstadt und den Binnenhafen verbinden, die durch Bahn und Straße getrennt sind. Die Low Bros brauchten rund fünf Arbeitstage, im Sommer 2017 folgte Sabek an der Neuen Straße.
Steckbrief
Künstler*in
Titel
Home Port
Ort
Harburger Schloßstraße 20, Hamburg-Harburg
Entstanden
2017
Nächste Haltestelle
Bus Karnapp, ca. 150 m
Gelaufen am
12. September 2022
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), vereinfacht dargestellt.
Am Weg
Das Wandbild liegt an meiner Runde Hamburg-Harburg zu Fuß: Die Wandbilder von Walls Can Dance, 4 Kilometer ab S Harburg Rathaus.
Mehr Streetart
Alle zwölf Wandbilder der Harburger Runde findest du unter Hamburg-Harburg, alle Wandbilder dieser Seite in der Rubrik Streetart & Murals.
Hinweis: Wandbilder werden übermalt oder verschwinden mit dem Haus. Kann sein, dass die Wand heute anders aussieht.
