Unterwegs zu Fuß

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Oranienburg zu Fuß: Schloss, Obstbausiedlung Eden, Heilstätte Grabowsee und Sachsenhausen

Schloss Oranienburg mit dem Denkmal der Kurfürstin Louise Henriette auf dem Schlossplatz

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Diese Rundtour beginnt und endet am Bahnhof Oranienburg, der Endstation der S1 nördlich von Berlin. Auf 27,8 Kilometern geht es durch die Altstadt und die Obstbausiedlung Eden zum Schloss, an der Havel entlang nach Sachsenhausen und durch den Wald zur Heilstätte Grabowsee. Zurück führt der Weg am Klinkerwerk und am Nordrand der Gedenkstätte Sachsenhausen vorbei.

Ich bin die Runde am 4. April 2021 gelaufen, am Ostersonntag.

Inhalt dieser Tour

Strecke

27,8 km

Gehzeit

5:25 h

Art

Rundtour

Start

Bahnhof Oranienburg

Ziel

Bahnhof Oranienburg

ÖPNV

S1, RE 5, RB 12 und RB 20

  • Mit der Bahn erreichbar
  • Einkehr am Weg
  • Abkürzbar

Gelaufen am 4. April 2021

Karte: Rundtour ab Bahnhof Oranienburg über Eden, Schloss, Sachsenhausen und die Heilstätte GrabowseeRundwanderung vom Bahnhof Oranienburg durch die Altstadt und die Obstbausiedlung Eden zum Schloss, an der Havel nach Sachsenhausen, durch den Wald über den Oder-Havel-Kanal zur Heilstätte Grabowsee und durch den Schmachtenhagener Forst, am Klinkerwerk und an der Gedenkstätte Sachsenhausen vorbei zurück zum Bahnhof, 27,8 km, mit 10 nummerierten Orten. Die Pfeile zeigen die Gehrichtung.12345678910
Rundtour ab Bahnhof Oranienburg, 27,8 km. Die Pfeile zeigen die Gehrichtung, die Nummern stehen im Streckenband.

Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), vereinfacht dargestellt.

Streckenband

  1. Kilometer 0Bahnhof OranienburgStart · S1, RE 5, RB 12, RB 20
  2. Kilometer 2,41St. NicolaiAltstadt
  3. Kilometer 5,02Obstbausiedlung Eden
  4. Kilometer 8,03Schloss OranienburgSchlossplatz und Schlosshafen
  5. Kilometer 11,24Wehr SachsenhausenBahnhof Sachsenhausen (Nordb) bei Kilometer 11,8
  6. Kilometer 15,95GrabowseebrückeOder-Havel-Kanal
  7. Kilometer 16,66Heilstätte Grabowsee
  8. Kilometer 20,17Schmachtenhagener ForstGräberfeld des Speziallagers
  9. Kilometer 22,18Klinkerwerk und Lehnitzschleuse
  10. Kilometer 24,09Gedenkstätte SachsenhausenNordrand mit Gräberfeldern
  11. Kilometer 25,910Sowjetischer EhrenfriedhofBernauer Straße
  12. Kilometer 27,8Bahnhof OranienburgZiel
Kilometer gerundet.

Darum lohnt sich die Tour

  • Im Westen der Stadt liegt die Obstbausiedlung Eden, 1893 von Vegetarier*innen gegründet und bis heute eine Genossenschaft mit Obst- und Gemüsegärten.
  • Schloss Oranienburg hat der Stadt ihren Namen gegeben, vorher hieß sie Bötzow.
  • Im Wald bei Friedrichsthal liegt die Heilstätte Grabowsee, eine Lungenheilstätte von 1896, die 1991 geschlossen wurde.
  • Am Weg liegen viele Erinnerungsorte an das KZ und das sowjetische Speziallager Sachsenhausen, vom frühen KZ in der Innenstadt bis zum Klinkerwerk am Kanal.

Anreise

Hin

S1 bis zur Endstation Oranienburg, schneller mit der RE 5 ab Berlin Hauptbahnhof oder der RB 12 ab Berlin Ostkreuz, aus Potsdam mit der RB 20

Zurück

ab Bahnhof Oranienburg mit denselben Linien

Abkürzen

RB 12 ab Sachsenhausen (Nordb) bei Kilometer 11,8, eine Station bis Oranienburg

Start und Ziel sind derselbe Bahnhof. Die S-Bahn fährt seit 1925 bis nach Oranienburg. Verbindungen findest du in der Fahrinfo des VBB.

Die Route

Bis zum Schloss bleibt die Runde in der Stadt, mit Altstadt, Obstbausiedlung und Kanal. Danach geht es an der Havel nach Sachsenhausen und in den Wald, gut zehn Kilometer lang, über den Oder-Havel-Kanal bis zur Heilstätte Grabowsee und durch den Schmachtenhagener Forst. Auf dem Rückweg kommst du am Klinkerwerk und am Nordrand der Gedenkstätte Sachsenhausen vorbei.

Vom Bahnhof über die Havel

Gleich südlich vom Bahnhof, an der Ecke Lehnitzstraße und Lindenring, liegt ein Findling mit einer Tafel für das KZ-Außenlager der Auer-Werke. Die Auergesellschaft ließ hier ab 1943 Gasmasken herstellen, vor allem von Frauen aus dem KZ Ravensbrück. Ab dem Frühjahr 1944 waren es bis zu 2.000 Häftlinge. Beim Bombenangriff am 15. März 1945 durften sie ihre Arbeitsplätze nicht verlassen, Hunderte starben. Auf dem Gelände stehen heute Wohnhäuser.

Über eine blaue Fußgängerbrücke geht es auf die andere Seite der Havel und weiter zur katholischen Kirche Herz Jesu, einem Backsteinbau von 1895. In der Kirche gibt es seit 1984 eine Gedenkstätte für die Opfer des KZ Sachsenhausen.

In der Berliner Straße lag in den Jahren 1933 und 1934 das KZ Oranienburg. Die SA richtete es im März 1933 in einer stillgelegten Brauerei mitten in der Stadt ein. Rund 3.000 Menschen waren hier inhaftiert, mindestens 16 kamen ums Leben, unter ihnen der Schriftsteller Erich Mühsam. Von dem Lager ist nur eine lange Mauer übrig. Im April 2021 hing dort eine Gedenktafel, inzwischen lässt die Stadt den Ort neu gestalten.

Altstadt und Kremmener Straße

Am Bötzower Stadtgraben steht die Kirche St. Nicolai. Der heutige Bau ist von 1864 bis 1866 nach einem Entwurf von Friedrich August Stüler entstanden. Im April 1945 brannte die Kirche aus. Beim Wiederaufbau bekam sie eine Zwischendecke, seitdem ist oben die Kirche und unten ein Saal. Der Turm ist gut 57 Meter hoch und das höchste Gebäude der Stadt.

Weiter geht es an der Kremmener Straße entlang. Im Rosengarten steht das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, entworfen vom Bildhauer Hermann Hosaeus. Auf der Bodenplatte steht, dass es von 1929 bis 1950 auf dem Schlossplatz stand und 1996 hier wieder aufgestellt wurde. Ein Stück weiter liegt der jüdische Friedhof, auf dem im November 1938 Gräber geschändet wurden.

Die Obstbausiedlung Eden

Von der Germendorfer Allee geht es nach Eden. Am 28. Mai 1893 gründeten 18 Vegetarier*innen aus Berlin hier die Vegetarische Obstbaukolonie Eden. Wer Mitglied wurde, bekam ein Stück Land in Erbbaurecht und musste darauf Obst und Gemüse anbauen. Schlachtvieh, Tabak und Alkohol waren verboten. Die Genossenschaft gibt es bis heute, mit über 530 Mitgliedern auf rund 120 Hektar. Sie selbst sagt, sie habe fünf politische Systeme überstanden.

Aus Eden kamen Säfte, Marmelade und eine Pflanzenmargarine, die weit bekannt war. Die Marke Eden ging 1950 an eine Firma im Westen. Auch der Wirtschaftsreformer Silvio Gesell hat hier gelebt, bis zu seinem Tod 1930.

An der Kleiststraße, gleich am Anfang der Siedlung, steht die Strohkirche. Der Bildhauer Wilhelm Groß hat das Haus selbst gebaut, aus Planken alter Havelkähne und mit Reetdach. Er predigte hier als Laie für die Bekennende Kirche, daher der Name. Das Haus ist privat.

Ich bin über den Baltzerweg, den Struveweg und den Volkmarweg durch die Siedlung gelaufen. In der Alten Mosterei sitzt heute ein Kulturverein, und eine kleine Ausstellung zur Geschichte von Eden hat sonntags geöffnet.

Oranienwerk und Luisenstraße

An der Kremmener Straße geht es über den Oranienburger Kanal, der in den 1830er Jahren gebaut wurde. Gleich daneben liegt das Oranienwerk. In den Hallen war früher eine Stahlfederfabrik, in der DDR das VEB Kaltwalzwerk Oranienburg, das fast 7.000 Menschen beschäftigte. Was nach 1990 von der Fabrik übrig blieb, ist seit 2012 ein Ort für Kunst, Theater und kleine Firmen.

In der Luisenstraße hängt an einem Giebel ein großes Bildnis der Königin Luise von Preußen.

Schloss Oranienburg

Über die Kanalstraße kommst du am Schlosspark vorbei zum Schloss. Kurfürstin Louise Henriette von Oranien ließ ab 1651 das alte Jagdschloss zu einem Lustschloss umbauen. Am 2. Januar 1652 bekam es den Namen Oranienburg, ein Jahr später ging der Name auf die Stadt über. Bis dahin hieß sie Bötzow.

Später zog in das Schloss eine Fabrik ein, in der der Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge in den 1830er Jahren Anilin und Phenol entdeckte. Danach waren hier ein Lehrerseminar, in der NS-Zeit SS und Polizei und in der DDR die Grenztruppen. Seit 1990 sitzt die Stadtverwaltung im Schloss, seit 2001 gibt es dort auch ein Schlossmuseum. Das Denkmal der Kurfürstin auf dem Schlossplatz wurde 1858 eingeweiht.

Der Schlosspark bekam sein heutiges Aussehen zur Landesgartenschau 2009 und kostet Eintritt.

An der Havel nach Sachsenhausen

Am Schlosshafen geht es an die Havel. Im Sommer liegt dort ein 2009 fertiggestellter Nachbau der kurfürstlichen Staatsyacht „Sehnsucht“. Danach folgt ein langes Stück am Wasser, erst an Kleingärten vorbei, dann auf einem Pfad am Ufer.

In Sachsenhausen führt der Weg zur Biberfarm am Oranienburger Kanal entlang. Der Name täuscht: Zu DDR-Zeiten wurden auf dem Gelände Nutrias gehalten, wegen Fell und Fleisch. Im April 2021 standen noch die Reste der Hallen und Gehege. Inzwischen sind sie abgerissen, und das Gelände wird renaturiert.

Am Großen Wehr Sachsenhausen wird die Havel gestaut, in der heutigen Form seit 1892. Es gehört zu den letzten Anlagen der Wasserstraßenverwaltung, die noch von Hand bedient werden. Ein Neubau ist inzwischen beschlossen.

Am Wehr steht eine Tafel zum Todesmarsch im April 1945. Ab dem 21. April trieb die SS mehr als 30.000 Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen nach Nordwesten, Tausende starben unterwegs. Die gleichen Emailletafeln stehen seit 1976 an der ganzen Strecke bis in die Gegend von Schwerin. Auf ihnen steht: „Über 6000 wurden auf diesem Marsch durch die SS ermordet.“

Kurz danach geht es am Bahnhof Sachsenhausen (Nordb) über die Gleise. Hier hält die RB 12, mit ihr kannst du die Runde nach knapp zwölf Kilometern abkürzen.

Durch den Wald nach Friedrichsthal

Hinter Sachsenhausen beginnt der Wald. Auf Waldwegen geht es zwischen Kiefern nach Norden. Bei Friedrichsthal liegen am Weg die überwachsenen Reste einer Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg. Unter dem Decknamen „Karo As“ soll sie einer Nachrichteneinheit der SS als Funkstelle gedient haben. Sicher belegt ist das nicht.

An der Grabowseebrücke überquerst du den Oder-Havel-Kanal. Kaiser Wilhelm II. eröffnete ihn 1914 als Hohenzollernkanal, als Teil des Großschifffahrtswegs von Berlin nach Stettin.

Heilstätte Grabowsee

Am Malzer Weg liegt die Heilstätte Grabowsee. Der Volksheilstättenverein vom Roten Kreuz eröffnete sie 1896 als erste Lungenheilstätte im Flachland*. Sie sollte zeigen, dass Tuberkulose auch fern der Berge erfolgreich behandelt werden kann. Nach dem Zweiten Weltkrieg war hier ein sowjetisches Militärkrankenhaus für Lungenkranke, nach dem Abzug der sowjetischen Truppen 1991 wurde es geschlossen.

Unter Denkmalschutz stehen unter anderem das Verwaltungsgebäude, die Kapelle, das Ärztewohnhaus und der Hochbehälterschornstein, ein Wasserturm und Schornstein in einem. 2013 wurde hier für den Film „Monuments Men“ gedreht. Das Gelände ist eingezäunt, besichtigen lässt es sich nur nach Anmeldung beim Pächter.

Schmachtenhagener Forst

Hinter der Heilstätte folgen gut fünf Kilometer Wald, ein Stück davon auf dem Schwarzen Weg.

An der Bundesstraße nach Schmachtenhagen liegt eines der drei Gräberfelder des sowjetischen Speziallagers. Nach dem Krieg waren im früheren KZ Sachsenhausen rund 60.000 Menschen inhaftiert, etwa 12.000 starben, die meisten im Hungerwinter 1946/47. Das Massengrab im Wald fanden Mitarbeiter*innen der Gedenkstätte im März 1990 mit Hilfe von Zeitzeugen. Wie viele Tote hier liegen, ist nicht bekannt.

Klinkerwerk und Lehnitzschleuse

Am Oder-Havel-Kanal entstand ab 1938 das Klinkerwerk der SS, ab 1941 mit einem eigenen Außenlager des KZ Sachsenhausen. Häftlinge mussten das Werk bauen, es sollte Steine für die geplanten Großbauten in Berlin liefern. Jeden Tag wurden bis zu 2.000 Häftlinge vom Lager über die Kanalbrücke getrieben. Im Sommer 1942 ermordete die SS hier rund 200 homosexuelle Männer. Am 10. April 1945 zerstörte ein Luftangriff Werk und Lager fast ganz.

An der Zufahrt steht eine Gedenkmauer aus DDR-Zeiten mit einer Bronzetafel. Auf dem Gelände dahinter erklärt eine Freiluftausstellung die Geschichte des Außenlagers, sie ist jederzeit zugänglich.

Gleich daneben liegt die Lehnitzschleuse. Die heutige Schleusenkammer ist seit 1940 in Betrieb und 125 Meter lang.

Am Nordrand der Gedenkstätte Sachsenhausen

Über die Carl-Gustav-Hempel-Straße geht es zurück nach Süden. An der Straße liegt das Massengrab „An der Düne“, ein weiteres Gräberfeld des Speziallagers. Dahinter beginnt das Gelände der Gedenkstätte Sachsenhausen. Von 1936 bis 1945 waren im KZ Sachsenhausen mehr als 200.000 Menschen inhaftiert, Zehntausende kamen ums Leben.

An der Ecke Walther-Rathenau-Straße und Erich-Schmidt-Straße liegt der Friedhof am früheren Kommandantenhof mit mehr als 7.000 Toten, seit 1993 ist er ein Gedenkort. Seit 2001 gibt es ein Museum zum Speziallager, dazu gehören zwei erhaltene Steinbaracken.

Im April 2021 war die Gedenkstätte wegen der Pandemie geschlossen. Heute sind Außengelände und Ausstellungen wieder geöffnet, der Eintritt ist frei.

Zurück zum Bahnhof

An der Straße der Einheit steht eine zweite Todesmarsch-Tafel. Ein Stück weiter, an der Bernauer Straße, liegt der sowjetische Ehrenfriedhof. Er wurde 1948 angelegt, hier liegen 226 Menschen aus der Sowjetunion, die meisten von ihnen Zivilist*innen. Auf dem Friedhof steht ein Obelisk mit rotem Stern. Danach sind es noch knapp zwei Kilometer bis zum Bahnhof.

Am Wegesrand

Bomben im Boden

Oranienburg gilt als eine der am stärksten bombardierten Kleinstädte in Deutschland. 1945 fielen hier laut Stadt rund 10.500 große Bomben, viele mit chemischen Langzeitzündern. Ein Teil von ihnen ist nie explodiert. Von 1965 bis 2018 wurden mehr als 400 Blindgänger entschärft, und die Suche geht weiter.

Thorium und Uran

Südlich vom Bahnhof verarbeiteten die Auergesellschaft und ihre Vorgängerfirma seit 1903 Thorium, im Zweiten Weltkrieg auch Uran für das deutsche Uranprojekt. Nach dem Krieg landete belastetes Material zum Teil in Bombentrichtern. Heute gelten in der Stadt rund 200.000 Quadratmeter als radioaktiv belastet, meist zwei bis drei Meter unter der Oberfläche.

Gut zu wissen

  • Ich bin mit dem Track auf Komoot gelaufen. Orientiere dich am besten daran.
  • Die Runde ist mit 27,8 Kilometern lang. Bis zum Schloss und auf dem letzten Stück vom Ehrenfriedhof zum Bahnhof bist du in der Stadt und findest Cafés, Imbisse und Supermärkte. Zwischen Sachsenhausen und der Gedenkstätte liegen gut zehn Kilometer Wald ohne Einkehr, nimm Wasser und Proviant mit.
  • In der Stadt gehst du auf Asphalt und Pflaster, ab Sachsenhausen meist auf unbefestigten Waldwegen, auf kurzen Stücken auch über Gras.
  • Am Bahnhof Sachsenhausen (Nordb) nach knapp zwölf Kilometern lässt sich die Runde mit der RB 12 abkürzen, eine Station sind es bis Oranienburg.
  • Der Schlosspark kostet Eintritt. Der Eintritt in die Gedenkstätte Sachsenhausen ist frei, die aktuellen Öffnungszeiten stehen auf ihrer Seite.

Fazit

Schloss, Lebensreform und die Geschichte der Lager liegen in Oranienburg dicht beieinander. Diese Runde nimmt vieles davon mit, dazu ein langes Waldstück zwischen Havel, Kanal und Heilstätte. Die Gedenkstätte selbst streift sie nur am Rand, für sie braucht es einen eigenen Besuch.

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