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Marzahn
Ortsteil im Bezirk Marzahn-Hellersdorf · Runde 2 von 74
Marzahn ist ein großer Ortsteil im Osten Berlins: ein altes Angerdorf, umgeben von einer Plattenbau-Großsiedlung. Am 3. Juli 2021 bin ich hier eine Runde von 27,8 Kilometern gelaufen, durch die Industrieflächen im Westen mit dem alten Viehhof, über den Parkfriedhof und durch die Gärten der Welt nach Alt-Marzahn und weiter durch die Plattenbauviertel an der Märkischen Allee.
Kurz gesagt
- Marzahn wird 1300 zum ersten Mal erwähnt. Das alte Straßenangerdorf Alt-Marzahn liegt heute wie eine Insel zwischen den Neubauvierteln.
- Ab 1975 wurde hier eine Plattenbau-Großsiedlung erschlossen, das erste Haus bekam 1977 Richtfest. Zu ihr gehört viel Kunst am Bau.
- Im Juli 1936 richteten die Nationalsozialisten am Parkfriedhof ein Zwangslager für Sinti und Roma ein. Heute steht dort eine Gedenkstätte.
- Zu Marzahn gehören auch die Gärten der Welt, die Alte Börse und das ORWOhaus mit seinen Proberäumen.
Geschichte
Eine Urkunde von 1300 bestätigt den Nonnen des Klosters Friedland Landbesitz in „Morczane“. Der Name leitet sich vermutlich vom polabischen Wort für Sumpf ab. Nach dem Dreißigjährigen Krieg gab es 1652 im Dorf nur noch fünf Kossäten und keine Bauern mehr. 1764 wurde das Amtsvorwerk unter 19 Siedlerfamilien aus der Pfalz aufgeteilt. 1871 weihte das Dorf eine neue Backsteinkirche, die alte Feldsteinkirche wurde 1874 abgerissen. 1920 kam Marzahn zu Berlin, in den Bezirk Lichtenberg.
Im 19. Jahrhundert änderte sich die Umgebung. 1875 begannen mit dem Kauf des Gehöfts Bürcknersfelde die Rieselfelder, auf die Berlin sein Abwasser leitete. 1898 ging die Wriezener Bahn in Betrieb. Von 1900 bis 1907 entstand der Magerviehhof Friedrichsfelde, die heutige Alte Börse. 1909 wurde am Wiesenburger Weg ein Armenfriedhof angelegt, der heutige Parkfriedhof.
Am 16. Juli 1936 nahmen mehr als 500 Polizisten rund 600 Sinti und Roma fest und brachten sie in das Zwangslager am Friedhof. Von 1940 bis 1942 baute die Firma Hasse & Wrede in Bürcknersfelde ein neues Werk, mit zwei Zwangsarbeiterlagern. Am 21. April 1945 erreichten sowjetische Truppen das Dorf.
1953 wurde hier die erste LPG Berlins gegründet. Im Februar 1975 beschloss das SED-Politbüro die Großsiedlung: 35.000 Wohnungen für 100.000 Menschen. Am 3. März 1975 begannen die Erschließungsarbeiten, am 2. September 1977 war Richtfest für das erste Haus an der Marchwitzastraße. Das Dorf wurde 1977 unter Denkmalschutz gestellt und ab 1982 bis 1990 rekonstruiert. 1979 entstand der Stadtbezirk Marzahn, vorher gehörte der Ort zu Lichtenberg. Am 9. Mai 1987 öffnete der Erholungspark als Berliner Gartenschau.
1991 kaufte Knorr-Bremse das Werksgelände zurück, ab 1998 zogen im ORWOhaus Bands ein, und aus dem Erholungspark wurden die Gärten der Welt. Seit 2001 gehört Marzahn zum Bezirk Marzahn-Hellersdorf. 2017 fand die Internationale Gartenausstellung hier statt, 2019 das Berlin Mural Fest mit Wandbildern an drei Hauswänden.
Was Marzahn ausmacht
Dorf und Großsiedlung liegen dicht nebeneinander. Alt-Marzahn ist ein gut erhaltenes Straßenangerdorf. Die Durchgangsstraße wurde in den 1980er Jahren um das Dorf herumgeführt, deshalb blieb es weitgehend intakt. Bei der Rekonstruktion um 1980 wurden allerdings auch viele alte Häuser am Anger abgerissen.

Rundherum stehen die Neubauviertel. Zwischen 1976 und 1989 wurden in Marzahn rund 61.000 Wohnungen gebaut, meist im Typ WBS 70. Pro Block waren etwa 110 Tage Montagezeit nötig. Zwischen Dezember 1978 und Januar 1979 zogen rund 15.000 Menschen in das erste Wohngebiet, und die ersten Jahre hießen Gummistiefelzeit: Die Neumieter ließen ihre Gummistiefel an den Bahnhöfen stehen, um die Stadtschuhe zu schonen. Zur Allee der Kosmonauten sagen Anwohner*innen „ADK“. Auf dem Gelände, wo heute die Wohngebiete stehen, lagen früher die Rieselfelder. Nach der Eröffnung des Klärwerks Falkenberg 1968 wurden sie zu Bauland.
Mit der Siedlung kam die Kunst am Bau, um die grauen und ockerfarbenen Blöcke zu beleben. 462 Werke wurden erfasst, 2009 waren davon noch 295 vorhanden. Dazu kommen die Wandbilder der letzten Jahre.
Orte, die sich lohnen
Alte Börse
Der Magerviehhof wurde 1899 entworfen und in zwei Abschnitten gebaut, 1900 bis 1907 und 1920 bis 1932. Die Börse selbst eröffnete 1903 zwischen Wriezener Bahn und Ostbahn als Viehhandelsplatz. Zum Gelände gehörten ein eigener Bahnhof, ein Postamt und ein Gasthaus. Nach 1945 nutzte die sowjetische Armee es als Lager, später war es Sperrgebiet der NVA, die hier die Paraden im Mai und Oktober vorbereitete. Nach dem 17. Juni 1953 diente der Ort als Sammelstelle für Festgenommene. Seit 2020 gehört die Alte Börse privaten Eigentümern, genutzt wird sie unter anderem von Gewerbe.
DDR Museum Depot
Am Pyramidenring 10 steht ein Neubau mit zwei großen Hallen. Das Depot des DDR Museums ist hierher gezogen und öffnete am 16. März 2025 zum ersten Mal für Besucher*innen. Gelagert werden mehrere Hunderttausend Objekte, von Medaillen für den „Aktivisten der sozialistischen Arbeit“ bis zu Mauersegmenten und Barkas-Transportern. Bei meiner Runde im Juli 2021 gab es das Depot hier noch nicht.
ORWOhaus
Das Haus war eine Betriebsstätte des VEB ORWO, der Filme, Tonbänder und Kassetten herstellte. Ab 1998 wurden Räume an Musiker*innen vermietet. 2004 kündigte die Eigentümerin wegen Brandschutzmängeln alle Verträge, Proteste und Presse verhinderten die Schließung, und die Nutzer*innen gründeten einen Verein. Er kaufte das Haus später mit einem Kredit. Im Haus gibt es knapp 100 Proberäume für über 200 Bands, 2016 und 2017 kam die Konzerthalle OHA dazu.
Werk Hasse & Wrede an der Georg-Knorr-Straße
An der Georg-Knorr-Straße 4 steht ein denkmalgeschützter Industriebau. 1938 sprach der Vorstand der Maschinenfabrik Hasse & Wrede bei Albert Speer vor und bekam ein 400.000 Quadratmeter großes Grundstück im Industriegebiet 15. Mitte 1941 begann die Produktion. Gefertigt wurden Hartmetalldrehbänke, Panzergetriebe, Granatwerfer und Zünder. Im Krieg arbeiteten hier über 4.000 Beschäftigte, zum Werk gehörten zwei Zwangsarbeiterlager. Am 20. April 1945 war der letzte Arbeitstag. Sowjetische Truppen demontierten die Maschinen und schickten sie in 698 Waggons nach Rjasan. Ab 1950 arbeitete hier der VEB Berliner Drehautomatenwerk, 1991 kaufte Knorr-Bremse das Gelände zurück. Auf dem Gelände stand ab 1988 ein Mahnmal mit vier Stelen, 1991 wurde es abgerissen.
Parkfriedhof Marzahn
Der Friedhof am Wiesenburger Weg ist rund 21 Hektar groß und wurde 1909 angelegt. Zum Gartendenkmal gehören unter anderem der Ehrenhain für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, das Denkmal „Schwurhand“ (1951 und 1952) und der Sowjetische Ehrenhain (1958). In den Ehrenhain wurden 1958 die Toten des sowjetischen Militärfriedhofs im Biesdorfer Schlosspark umgebettet.

Das Denkmal für die Zwangsarbeiter*innen wurde am 27. Januar 2004 eingeweiht und ersetzte einen Stein von 1951. Die Recherchen ermittelten über 1.400 Namen. Sie lebten zwischen 1938 und 1945 an rund 30 Lagerstandorten in Marzahn und Hellersdorf. Auf dem Friedhof liegen viele von ihnen, darunter etwa hundert Kinder.

Zwischen Wolfener Straße und Parkfriedhof liegt das Naturschutzgebiet Unkenpfuhle. Die vier Hektar sind seit 2001 geschützt, die Kleingewässer entstanden durch den Baustellenverkehr der 1980er Jahre. Hier leben Wechsel- und Knoblauchkröte, erlebbar ist das Gebiet nur eingeschränkt.
Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn
Das Gelände neben dem Friedhof war von 1936 bis 1945 Zwangslager für Sinti und Roma. Berlin sollte vor den Olympischen Spielen im August 1936 von Sinti und Roma geräumt werden. Es war laut US Holocaust Memorial Museum das größte derartige Lager im „Altreich“. Im Juli 1936 standen dort 130 Wohnwagen und eine Baracke. 1938 lebten dort etwa 852 Menschen, insgesamt waren es zwischen 1936 und 1945 rund 1.200. Im März 1943 wurde der Großteil in sechs Transporten nach Auschwitz-Birkenau deportiert.
Auf dem Parkfriedhof steht seit 1986 ein Gedenkstein, 1990 kam auf Veranlassung von Otto Rosenberg eine Gedenkplatte dazu. Rosenberg war als Kind im Lager. 2007 wurden Platz und Straße am Lager nach ihm benannt, 2011 entstand die Gedenkstätte am Otto-Rosenberg-Platz mit zehn Ausstellungstafeln.
Gärten der Welt
Der Park öffnete am 9. Mai 1987 als Berliner Gartenschau, damals auf 21 Hektar, heute sind es rund 40. Zur Eröffnung gehörte der Karl-Foerster-Staudengarten. Der Chinesische Garten eröffnete im Herbst 2000, alle Materialien kamen aus China, gebaut haben ihn Fachleute aus China. Der Japanische Garten mit seinem Trockengarten (Entwurf Shunmyō Masuno) und der Balinesische Garten folgten 2003, der Koreanische Garten 2006, der Christliche Garten 2011. Dazu gibt es einen Orientalischen Garten.



Zur Internationalen Gartenausstellung im April 2017 wurde der Balinesische Garten zur Tropenhalle erweitert und beheizt. Außerdem entstanden eine Freilichtbühne und die Seilbahn. Zum Kienberg am Rand der Gärten geht es Richtung Hellersdorf.
Alt-Marzahn
Um den Anger stehen die Hausnummern 18 bis 69, die meisten sind denkmalgeschützt. Die Dorfkirche von 1870 und 1871 ist ein neugotischer Backsteinbau nach einem Entwurf von Friedrich August Stüler, der Turm ist rund 25 Meter hoch. Im Inneren hängt eine Bronzeglocke von 1660.

Die Bockwindmühle ist schon die vierte des Dorfes. Die dritte kaufte der Staat 1978 und ließ sie für einen Schulneubau abreißen. 1982 beschloss der Magistrat den Wiederaufbau, 1993 stand die neue Mühle auf einem aufgeschütteten Hügel. Die Flügel haben einen Durchmesser von 20,5 Metern, und das Standesamt hat hier eine Außenstelle für Trauungen. Seit 2020 betreibt die Agrarbörse Deutschland Ost die Mühle im Auftrag des Bezirks.

Die frühere Dorfschule von 1911 und 1912 ist seit 1999 das Bezirksmuseum. Die Dauerausstellung im früheren Bibliotheksbau nebenan war bis November 2025 angekündigt, danach soll das Museum ins Hofensemble Alt-Marzahn 23 ziehen, das für knapp sechs Millionen Euro saniert wurde. Im Haus Alt-Marzahn 63 gibt es einen Kleintierhof.
Marzahner Promenade
Die Promenade wurde zwischen 1984 und 1991 als Flaniermeile mit Passage gebaut und in mehr als zehn Jahren bis 2020 umgestaltet. An der Westwand des Hauses Nummer 45 sitzt das Glasmosaik „Frieden“ von Walter Womacka, 17 mal 4,5 Meter groß, 1988 abgenommen. Dargestellt sind eine Mutter mit Kind unter einer Friedenstaube, in Gelb-, Sand- und Ockertönen.
Auf dem Hochhaus Raoul-Wallenberg-Straße 40/42 liegt in der 21. Etage der Skywalk, eine Aussichtsplattform 70 Meter über der Promenade. Sie ist seit 2015 in Betrieb und kostete rund 400.000 Euro. Der Boden besteht aus Gitter, zugänglich ist die Plattform nur mit Führung.
Im Lichthof der Bezirkszentralbibliothek im Freizeitforum, Marzahner Promenade 55, steht Wieland Försters Skulptur „Torso eines Stürzenden“. Sie ist Nguyễn Văn Tú gewidmet. Der Vertragsarbeiter aus Vietnam wurde am 21. April 1992 am Brodowiner Ring niedergestochen und starb drei Tage später. Am Brodowiner Ring erinnert seit 2023 das Denkzeichen „Gedenken ist überall“ von Susanne Ahner.
Märkische Allee und Murtzaner Ring
Beim Berlin Mural Fest 2019 wurden in Marzahn Hauswände an der Märkischen Allee 158 und 164 und am Murtzaner Ring 31 bemalt. Die Deutsche Wohnen stellte die Wände zur Verfügung, das Motto war „das Ende der Grauzone“. Zu den Werken gibt es eigene Beiträge: zu Adry del Rocio und Akut an der Märkischen Allee und zu Okuda am Murtzaner Ring.

Am Murtzaner Ring 21 stehen die Plastiken „Plastische Körper, Große Blüten“ von 1984, in den letzten Jahren restauriert. Im Springpfuhlpark steht Matti Variks Skulptur „Familie“ (1984). Die Skulptur „Frühling“ von Ladislav Chochole, ebenfalls von 1984, wurde in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre schwer beschädigt.

Rathaus Marzahn
Das Rathaus am Helene-Weigel-Platz wurde 1985 bis 1988 gebaut. Es steht unter Denkmalschutz, ebenso der Kaskadenbrunnen mit Bronzefiguren von Rolf Biebl aus dem Jahr 1990. Im Sommer 2023 brach die zentrale Figur „Der Denker“ in Hüfthöhe, seit Dezember 2024 steht der Brunnen wieder komplett.
Richtkrone und Erste Platte
Ein Abstecher zur Allee der Kosmonauten 68. Die „Richtkrone“ von Alfred Bernau ist ein überdimensionaler Betonkranz mit einer Betonwand, aus der die Figur von Peter Zeise ausgeschnitten ist, beim Zeichen zum Heben der ersten Platte. Eine Tafel trägt die Richtfestrede vom 2. September 1977. Daneben hängt das Kupferrelief „Mensch und Raum“ von Walter Womacka. Es erinnert an den Besuch der Kosmonauten Waleri Bykowski und Sigmund Jähn am 22. September 1978, seitdem heißt die Straße Allee der Kosmonauten. Das erste Haus der Siedlung steht in der Marchwitzastraße 41 bis 45.
Meine Runde
Meine Runde ist 27,8 Kilometer lang, ich war gut fünfeinhalb Stunden unterwegs. Sie führt zuerst durch das Gewerbegebiet im Westen von Marzahn, am Rand von Friedrichsfelde Ost, an Alter Börse, ORWOhaus und dem Werk an der Georg-Knorr-Straße vorbei zum Parkfriedhof. Weiter geht es durch die Wohngebiete im Nordosten, dann ein Stück durch Hellersdorf an der Eisenacher Straße und zum Kienberg und durch die Gärten der Welt zurück nach Alt-Marzahn. Danach folgen die Marzahner Promenade und die Hochhäuser an der Märkischen Allee und am Springpfuhl. Fünf S-Bahnhöfe des Ortsteils liegen an der Runde: Marzahn, Mehrower Allee, Poelchaustraße, Raoul-Wallenberg-Straße und Springpfuhl.
Am Wegesrand
Aus „Straße 13“ wird die Frank-Zappa-Straße. Das ORWOhaus liegt an einer Straße, die laut ORWOhaus-Verein bis 2007 schlicht „Straße 13“ hieß. Dann wurde sie nach dem US-Musiker umbenannt.
Zwei Kirchen auf einem Anger. Nach dem Neubau von 1871 stand die alte Feldsteinkirche noch bis 1874 daneben. Der Überlieferung nach dauerte es etwa drei Jahre, bis sich die Gemeinde an die neue Kirche gewöhnt hatte. Dann wünschte sie selbst den Abriss der alten.
Der Pfarrer kam 1945. Im Dorf wohnte seit dem 16. Jahrhundert kein Pfarrer und wurde ab etwa 1600 von Friedrichsfelde aus betreut. Seit Oktober 1945 hat es wieder einen eigenen.
Poelchau-Stele. An der Poelchaustraße, Ecke Märkische Allee, steht seit 2017 eine Stele für Harald und Dorothee Poelchau. Die Straße hieß früher Karl-Maron-Straße. Harald Poelchau (1903 bis 1972) war Gefängnisseelsorger und begleitete etwa 1.000 Menschen zur Hinrichtung. Beide wurden 1971 von Yad Vashem als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt.
Ein Mosaik, das beim Bau verschwand. Die zwölf Meter lange Mosaikwand „Wir schützen unsere Umwelt“ von 1984 wurde bei Bauvorbereitungen für ein Einkaufszentrum an der Bärensteinstraße versehentlich zerstört. Vom Ersatzgeld entstand 2019 und 2020 am Bäckerpfuhl die Eisenskulptur „Mäander“ von Susanne Specht.
Entstanden in Biesdorf. Matti Variks „Familie“ im Springpfuhlpark entstand im Sommer 1984 beim Bildhauersymposium „Poesie des Lebens“ im Biesdorfer Schlosspark.
Gut zu wissen
Mit der Bahn: Die S-Bahnhöfe Marzahn, Mehrower Allee, Poelchaustraße, Raoul-Wallenberg-Straße und Springpfuhl (S7) liegen an der Runde. Die Gedenkstätte Zwangslager am Otto-Rosenberg-Platz liegt nahe dem S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße.
Bockwindmühle: Hinter der Mühle 4, am ersten Sonntag im Monat von April bis Oktober, 11 bis 16 Uhr, Eintritt frei. Schau vorher nach, ob das noch gilt.
DDR Museum Depot: Pyramidenring 10, der Eintritt kostet 3 Euro.
Mehr auf dieser Seite: Die Streetart-Beiträge zu Adry del Rocio und Akut und zu Okuda gehören zur Runde. Durch ähnliche Wohnviertel führt die Inforoute Platte & Co in Friedrichsfelde. Im Osten liegt Hellersdorf, im Süden grenzt Biesdorf an, im Westen Friedrichsfelde.
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